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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Vor dem Heger Tor soll wieder ein Baum stehen
Zwischenüberschrift:
Linksabbiegespur für Busse geplant
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:

Auf der Verkehrsinsel zwischen dem Heger Tor und dem Akzisehaus soll wieder ein Baum gepflanzt werden. Dazu bekommt der Knotenpunkt eine weitere Linksabbiegespur für die Busse, die vom Heger-Tor-Wall in die Dielingerstraße fahren. Verkehrsplaner Hans-Jürgen Apel zitierte vor dem Planungsausschuß eine Verkehrszählung vom Juni, um die Notwendigkeit einer Umgestaltung zu unterstreichen. Der Planungsausschuß stimmte dem Vorschlag zu.
Die Untersuchung hat gezeigt, daß die Verkehrsbelastung vor dem Heger Tor seit einigen Jahren etwa gleichgeblieben ist. Apel geht davon aus, daß die Grenze der Belastbarkeit erreicht ist, so daß sich ohne eine Umgestaltung die Zahl der Fahrzeuge nicht erhöhen läßt. Daß der Verkehr jedoch zunimmt, schließt Apel aus dem Rückstau, den er immer wieder beobachtet. Die Wartezeiten, heißt es in der Vorlage, hätten in den letzten Jahren zugenommen.
Um zumindest den Bussen diese Stauungen zu ersparen, will der Planungsausschuß eine zusätzliche Linksabbiegespur für öffentlichen Nahverkehr anlegen lassen. Sie soll " ohne großen Eingriff" vor dem Museum gebaut werden. Dort befindet sich noch eine Busbucht, die seit einigen Jahren nicht mehr benötigt wird, weil die Busse jetzt in der Dielingerstraße halten.
  Für rund 80 000 DM soll das vorhandene Pflaster durch eine Asphaltdecke ersetzt werden. Nach Ansicht der Verwaltung wird die Umgestaltung " keine gravierenden Nachteile" für Radfahrer und Fußgänger mit sich bringen.
Noch einige Monate wird es voraussichtlich dauern, bis das Grünflächenamt einen neuen Baum auf den Fahrbahnteiler pflanzt. Zahlreiche Versorgungsleitungen im Erdreich machen es allerdings schwer, einen geeigneten Standort zu finden, der dem Baum eine Chance zum Überleben gibt. Helmut Schmitz, der amtierende Leiter des Grünflächenamtes, favorisiert eine Linde. Aber es könne auch ein anderer Großbaum sein, erklärte er vor dem Planungsausschuß. Auf keinen Fall soll auf der Verkehrsinsel wieder ein Ahornbaum stehen: Der reagiere zu empfindlich auf Salz, teilte Schmitz mit.
Autor:
rll


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