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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Umweltschutz- Gutachten schränkt Gewerbenutzung deutlich ein
Zwischenüberschrift:
Experten: Weite Teile ökologisch schutzwürdig
 
Geplantes Gewerbegebiet Burenkamp / Sutthausen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Erhebliche Teile des als mögliches Gewerbegebiet in Betracht kommenden Landstrichs am Kalkhügel nördlich der A 30 zwischen Burenkamp und Sutthauser Straße müssen aus Umweltschutzgründen von dem Gewerbegebiet ausgenommen bleiben. Das ist das vorläufige Ergebnis einer von der Stadt Osnabrück in Auftrag gegebenen Studie, die prüfen sollte, unter welchen Rahmenbedingungen ein Gewerbegebiet dort eingerichtet werden kann.

Die ersten beiden Teile der Untersuchung wurden am Donnerstag in einem Pressegespräch von Eberhard Schmidt-Casdorff, dem Leiter des Stadtplanungsamtes der Öffentlichkeit übergeben. Diese ' vorzeitige Veröffentlichung erfolgte auf Beschluß des Stadtrates, um, den betroffenen Gruppen - neben einer Bürgerinitiative außerdem das Kinderheim " Haus Neuer Kamp" - die Möglichkeit zur kritischen Beobachtung des Verfahrens der Bebauungsplanaufstellung zu geben. Ein dritter Teil des Gutachtens wird sich auf den noch nicht vorliegenden Bebauungsplan beziehen und dessen Umweltverträglichkeit prüfen.

Wie der Diplom-Biologe Klaus Mindrup von der " ILEX-Gesellschaft" für angewandte Ökologie erläuterte, hätten er und der ebenfalls an der Erstellung des Gutachtens beteiligte Professor Dr. Helmut Lieth (Arbeitsgruppe Systemforschung der Universität Osnabrück) bei ihrer Untersuchung festgestellt, daß Teilgebiete des Areals von hoher, ökologischer Schutzwürdigkeit seien. Besonders die nördlich des Kinderheimes auf städtischem Besitz gelegene Feuchtwiese müsse erhalten werden, da sie viele bedrohte Pflanzengesellschaften beherberge. Außerdem sollten als Ausgleichsmaßnahmen zum möglichen Gewerbegebiet Wallhecken und Einzelbäume angepflanzt und einige Flächen als " Ruderalflächen" belassen werden, wo die Natur sich selbst überlassen bleibt. Bei Berücksichtigung aller empfohlenen Maßnahmen werden nur weniger als zwei Drittel der ca. 27 ha großen Fläche als Gewerbegebiet genutzt werden können.
Autor:
ner


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