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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Bürgerverein lobt "Wasser in der Wüste"
Zwischenüberschrift:
Weitere Themen: Verkehrsberuhigung und Wahlen
Artikel:
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Originaltext:
Verkehr und Wasser - das sind die Schwerpunkte der Aktivitäten des Bürgervereins Wüste. Sie standen auch im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung: in der ,, Wüstenschänke". Vorsitzender Prof. Dr. Karl-Heinz Müller, der ebenso wie die anderen satzungsgemäß ausscheidenden Vorstandsmitglieder (Stellvertreter Fritz-Wilhelm Kühl, Kassenwart Hans-Joachim Riering und Beisitzer Krystyna Weber) einstimmig wiedergewählt wurde, hatte die meisten Fragen zu den Themen Verkehrsberuhigung zu beantworten.

Dem Arbeitskreis, der sich mit der Verkehrsberuhigung in der vorderen Wüste befaßte (wir berichteten ausführlich am 1. Mai darüber), gehörte auch der Bürgerverein Wüste an. Den schärfsten Konflikt habe es wegen Park- und Rehmstraße gegeben. In der Parkstraße soll durch entsprechende Ampelschaltung für " Tempo 40" gesorgt werden. Insgesamt sind in dem Bereich 25 Straßeneinengungen vorgesehen.

Bei der durch Bürgerinitiativen ausgelösten Verkehrsberuhigung in der Hiärm-Grupe-Straße werden die nach verschiedenen Anhörungen erlassenen provisorischen Maßnahmen jetzt in endgültige umgewandelt. Wie berichtet, hatten sich 70 Prozent der Anlieger dafür ausgesprochen; 35 Prozent wünschten noch weitergehende Maßnahmen.

Die Schülervertretung des Gymnasiums ,, In der Wüste", die kürzlich auf der Kromschröderstraße eine ,, symbolische Verkehrsberuhigung" mit Unterschriftenaktion für eine Einbeziehung dieser Straße in die Maßnahmen unternommen hatte, hält dies vor allem wegen der vier Schulen und der starken Konzentration des Verkehrs zu Schulbeginn und - ende für notwendig. Auch wurde befürchtet, daß sich der Verkehr aus der verkehrsberuhigten Hiärm-Grupe-Straße auf die Kromschröderstraße verlagern werde. Der Bürgerverein will dieses Problem aufgreifen, wenn die Schüler an ihn herantreten, sagte Prof. Müller.

Zum Thema " Wasser in der Wüste" meinte der Vositzenende, daß der Pappelsee von den Bürgern angenommen worden sei. Wenn der Weg am Ufer nach starkem Regen überflutet sei, müsse das ein Regenrückhaltebecken als normal gelten. Der Wasserverbund mit dem Pappelgraben funktioniere; die Regulierung am Auslauf soll elektronisch geregelt werden, damit es zu ein schnelleren Wasserablauf kommt. Der Besatz an Tieren sollte nicht zu sehr forciert werden, was auch für den Wüstennsee gilt, dessen Anlage naturnah bepflanzt werde u. a. mit Schneeglöckchen und Scilla.

Weiter gab Prof. Müller kannt, daß die Ohnesorgestraße in diesem Jahr ausgebaut werde. Der Ausbau der Carl-Diem-Straße verzögere sich wegen Grundstücksverhandlungen. Klagen gegen Lärmbelästigung durch den Großmarkt an der Weidenstraße haben kaum Aussicht auf Erfolg, da dieser die älteren Rechte habe. Auf dem nach dem Brand leeren Grundstück Lüer wird es wahrscheinlich keine Bebauung durch dieses Unternehmen geben. Das im Zuge der alten Landwehr an der Bühlwese angelegte Biotop soll durch eine Hinweistafel erklärt werden. Werner Schwender, Kontaktpolizist für die Wüste, stellte seine Arbeit vor. Er ist mittwochs von 16 bis 18 Uhr im Vereinshaus der der Deutschen Scholle zu sprechen.


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