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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Initiative gegen Wallausbau
Zwischenüberschrift:
Anwohner: Fußgängerampel am Heger Tor muß bleiben
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Initiative gegen Wallausbau
Anwohner: Fußgängerampel am Heger Tor muß bleiben

Gegen die vom Stadtplanungsamt vorgeschlagene Abschaffung des Fußgängerüberweges zwischen Heger Tor und Stüvehaus macht jetzt auch eine Bürgerinitiative Front: Die Interessengemeinschaft gegen den Ausbau des Heger-Tor-Walles fürchtet, daß der Wall zunehmend den Charakter einer Schnellstraße oder Stadtautobahn bekommt - daß die neue Planung den Fußgängern aber noch zusätzliche Steine in den Weg legt. Am Donnerstag, 16. Januar, findet um 19.30 Uhr im Haus Amade (Heger Straße 14) eine Versammlung statt, in der über weitere Schritte (z. B. Unterschriftenaktionen) beraten werden soll. Nach Auffassung der Interessengemeinschaft besteht die Gefahr, daß die Abschaffung der Fußgängerampel zur Verödung des Heger-Tor-Viertels beiträgt, weil der Fußgängerstrom zur Dielingerstraße umgeleitet werden könnte. Gleichzeitig wird die Sorge ausgedrückt, daß ein verkehrsgerechter Ausbau des Walls zu einer noch größeren Verkehrsdichte führen wird. Auch der nächtliche Lkw-Verkehr werde möglicherweise zunehmen und für die Anwohner weitere Belastungen schaffen.
Durch die Verbreiterung der Fahrbahnen werden nach Ansicht der Initiative längere Überquerungszeiten für Fußgänger nötig, so daß die notwendige Verlängerung der Rotzeiten für den Autoverkehr die " Zügigkeit des Verkehrs" wieder aufheben könne.
Gleichzeitig wird befürchtet, daß die Straßenverbreiterung mit der Reduzierung der Grünstreifen zu einer " weiteren Verminderung der Lebensqualität" für die Anwohner des Heger-Tor-Walls und der Rolandsmauer führt. Die Interessengemeinschaft wendet sich gegen die, wie es heißt, " Entgrünung" des Walls: " Es wird immer neue Argumente geben, weshalb wieder ein Stück des Walls verbreitert werden muß und die letzten Bäume und Grünflächen verschwinden müssen!" Kontakt: Cornelia Streb-Baumann, Rolandsmauer 10 - 12.
Autor:
rll


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