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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Abkochen unnötig"
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke zur Kritik am Chlorwasser
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Kritik der Verbraucher über das gechlorte Wittefelder Trinkwasser (wir berichteten) haben die Stadtwerke Osnabrück veranlaßt, zusammen mit dem Gesundheitsamt und dem Staatlichen Medizinal-Untersuchungsamt die augenblickliche Situation der Trinkwasserversorgung in den Bezirken Haste, Dodesheide und Schinkel zu erörtern. Nach Auskunft der Stadtwerke ist die Chlorung dort notwendig, weil eine Aufkeimung im Rohrnetz beobachtet wurde.

Bei dieser Aufkeimung, die durch die natürlichen Ablagerungen in den Leitungen begünstigt wird, handele es sich um " völlig ungefährliche Wasserkeime", heißt es in einer Presseerklärung. Dies habe auch das Staatliche Medizinal-Untersuchungsamt bestätigt. Nach den gesetzlichen Richtlinien müsse die Aufkeimung jedoch verhindert werden. Dies geschehe durch den Zusatz von Chlor im Trinkwasser und durch eine gezielte Spülung der Leitungen.

Der Eindruck, daß das Wittefelder Trinkwasser nur nach Abkochen zu genießen sei, ist falsch, heißt es weiter. Auch nach Aussage des Gesundheitsamtes gebe es dafür keinen Anlaß. Das Wittefelder Wasser könne derzeit ,, selbstverständlich unabgekocht getrunken werden".

Auf die Frage, warum das Wachstum völlig harmloser Keime bekämpft und dafür der Chlorgeruch in Kauf genommen werden muß, antworteten die Stadt werke: ,, Im Trinkwasser dürfen nicht mehr als 100 lebende Bakterien pro Milliliter enthalten sein, auch nicht harmlose Wasserkeime. Dieser Richtwert soll verhindern, daß eventuell krankmachende Keime eingeschleppt wurden und sich vermehrt haben. Unterhalb dieser Keimzahl nimmt man an, daß keine Gefahr von dem gelieferten Wasser ausgeht."

Die Stadtwerke bitten deshalb ihre Kunden in den oben genannten Bezirken noch einmal um Verständnis für die ,, vorübergehenden Maßnahmen", die zwar zu einer Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung des Trinkwassers führen können, gesundheitlich aber unbedenklich seien.


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