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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Nur abstumpfende Mittel sind umweltfreundlich"
Zwischenüberschrift:
Grünflächenamt: Nicht nur Salz ist schädlich
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Streusalzverbot in Osnabrück scheint ein Dauerthema zu bleiben. Aber nicht nur Salz, sondern auch andere Auftaumittel sind umweltschädlich. Das städtische Grünflächenamt hat jetzt auf eine Studie des Umweltbundesamtes verwiesen, in der vor irreführender Werbung gewarnt wird. Zusammenfassend heißt es darin:,, Nur salzfreie, abstumpfende Streumittel wie Sand, Kies, Splitt oder Granulat entsprechen den Anforderungen eines umweltfreundlichen Winterdienstes. Ein Merkblatt über alternatives Streugut gibt es beim Umweltbundesamt in Berlin.

In der Erklärung heißt es, vielerorts sei der Eindruck erweckt worden, es gäbe nun einen akzeptablen Ersatzstoff für das umweltschädliche Salz. Aber auch bei Produkten, die manchmal sogar die Bezeichnung ,, Öko" in ihrem Namen führen, sei Vorsicht angebracht:,, Wer anstatt zum Streusalz zu anderen Auftaumitteln greift, der leistet unserer Umwelt einen Bärendienst".

Auftaumittel bestehen der Presseerklärung zufolge meist aus Harnstoff, Ammoniumsalzen, Phosphaten oder Gemischen dieser Verbindungen. Diese Stoffe seien im Winterdienst eingesetzt in hohem Maße umweltschädlich. Harnstoffe und Ammoniumsalze enthalten nämlich Stickstoff, der den Boden belastet, zur Überdüngung führt und das Grund- und Quellwasser verschmutzt.

Auch Phosphate schädigen die Gewässer. Und da die Auftauwirkung der chemischen Auftaumittel meist geringer sei als die von Streusalz, werde pro Quadratmeter Fläche meist eine erheblich größere Menge gestreut. Besonders alarmierend sei, daß diese Mittel von den Herstellern für den Einsatz auf Gehwegen, innerhalb von Grundstücken oder in Parkanlagen empfohlen würden.

Das Umweltbundesamt empfiehlt, beim Kauf auf das Umweltzeichen (,, blauer Engel") zu achten.


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