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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Trotz Verbots: Viele salzen einfach weiter
Zwischenüberschrift:
Umweltbeauftragter: Appell an die Vernunft
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Kaum ist der erste Schnee gefallen, da liegen die Umweltsünden schon buchstäblich auf der Straße: Trotz Streusalzverbot greifen immer noch viele Osnabrücker zum Salz. Unerfreuliches hat auch der städtische Umweltschutzbeauftragte Christoph Jabs beobachtet: Größere Handelsgeschäfte ignorieren die Straßenreinigungssatzung und bieten noch immer das kristalline Baumgift an. Jabs appelliert an die Vernunft der Osnabrücker, statt Salz alternatives Streugut zu verwenden: Sand, Schlacke, Eifellava oder Gesteins-Splitt.

Zwar gibt es auch Erfreuliches zu berichten: Dazu gehört, daß einige der " hartnäckigen Salzstreuer" inzwischen umweltfreundliches Material vor ihrer Haustür aufbringen der Anteil der gesalzenen Gehwege scheint rückläufig zu sein. Aber die " schwarzen Schafe" widersetzen sich der seit gut einem Jahr gültigen Verordnung offenbar mit besonderem Nachdruck.

Dabei ist es kein Argument, wenn zur Rede gestellte Umweltsünder auf ihre Restbestände verweisen, die ,, noch aufgebraucht" werden müßten. Müssen sie nicht, denn der städtische Bauhof an der Doppheide tauscht Salz großzügig gegen Schlacke ein. Nur ein Behälter muß mitgebracht werden.

Christoph Jabs hält es auch für eine Ausrede, wenn jemand die Kosten anführt, um sich vor dem Salzverbot zu drücken: Alternatives Streugut sei zwar in der Tat etwas teurer als Salz, aber für die wenigen vereisten Tage in Osnabrück seien Mengen erforderlich, " die ein Haushaltsportemonnaie nicht unzumutbar belasten". Im übrigen gilt: Umweltfreundliches Streumaterial kann nach der Schneeschmelze zusammengefegt und im nächsten Winter wiederverwendet werden. rll
Autor:
rll


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