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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Osnabrück Trinkwasser absolut einwandfrei"
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke gegen "willkürlich vorgenommene Bewertung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Die Stadtwerke sind mit dem Staatlichen Medizinal-Untersuchungsamt nach wie vor der Überzeugung, daß die Osnabrücker Wasserwerke ihren Kunden ein absolut einwandfreies Trinkwasser liefern," erklärte Stadtwerke-Vorstand Dr. Friedel Baurichter in der letzten Ratssitzung bei einer Anfrage der SPD-Fraktion zu einer Veröffentlichung der Illustrierten ,, Stern", in der das Osnabrücker Wasser als " bedenklich" eingestuft worden war (siehe auch Ausgaben vom 13. und 14. Oktober).

Eine sofortige telefonische Rückfrage beim ,, Stern" habe ergeben, daß die für die Untersuchung gezogene Probe von der Hansastraße stamme. Am Dienstag sei fernschriftlich ergänzt worden, daß es sich um eine Firma an dieser Straße handele. Vor Ort, so Dr. Baurichter, solle jetzt geprüft werden, ob diese Firma neben dem städtischen Wasser auch Wasser aus einem eigenen Brunne beziehe.

Das von dem Magazin mit der Untersuchung der Wasserproben beauftragte Institut wird von den Staatwerken als " zuverlässig" beurteilt. Baurichter: ,, Die Untersuchung hat erneut bestätigt, daß der Nitratgehalt des von uns gelieferten Trinkwassers weit unter der zulässigen Höchstkonzentration von 50 Milligramm pro Liter nach den EG-Richtlinien liegt."

Die halogenierten Kohlenstoffe lägen ebenfalls mit 12 Mikrogramm weit unter der für uns gültigen Höchstkonzentration von 25 Mikrogramm pro Liter, unterstrich der Stadtwerke-Vorstand. Insofern müsse der vom " Stern" vorgenommenen Bewertung, daß das Osnabrücker Trinkwasser " bedenklich" sei, mit Nachdruck widersprochen werden. " Sie ist eine vom , Stern' willkürlich vorgenommene Bewertung, der jede wissenschaftliche Begründung fehlt."

Offenbar sei das untersuchte Wasser deshalb als ,, bedenklich" eingestuft worden, weil der Gehalt an halogenierten Kohlenwasserstoffen über 10 Mikrogramm liege. Die Grenze von 10 Mikrogramm pro Liter zwischen befriedigend und bedenklich zu sehen, sei " journalistischer Willkür" entsprungen.

Auf Zusatzfragen nach Möglichkeiten, die Werte noch weiter zu senken, sagte Baurichter, daß beim Nitrat derzeit keine Veranlassung bestehe, diesem Problem besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Bei den halogenierten Kohlenwasserstoffen, einer Chlorverbindung, sollte geprüft werden, ob man das Aufbereitungsverfahren ander könne. H.
Autor:
H.


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