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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Kein Bad am Rubbenbruchsee"
Zwischenüberschrift:
Ortsrat Atter gegen Wohnmobil-Gelände am Attersee
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Wenn der Landschaftsschutz erst mal weg: ist, kriegen wir ihn nie wieder." Damit lehnte der Ortsrat Atter das Vorentwurfskonzept ab, auf dem Campingplatz ,, Attersee" ein Gelände für Wohnmobile einzurichten. Nach der neueren Gesetzgebung ist dazu die Löschung des Landschaftsschutzes notwendig. Ortsbürgermeister Karl-Heinz Jonas sprach im Namen aller, als er seine Besorgnis vor künftigen Erweiterungsbauten oder Veränderungen im Seegebiet ausdrückte, die in diesem intensiven Erholungsgebiet Nachteile für die Bevölkerung bringen könnten.

Recht turbulent wurde die Diskussion zur Kreuzungsplanung Wersener Landstraße/ Leyer Straße. Daß an diesem neuralgischen Punkt zur Sicherheit der Bürger etwas geschehen muß, ist klar. Die Entwürfe des Planungsamtes sind dem Ortsrat zu aufwendig. Er möchte hier kein ,, Jahrhundertbauwerk" erstellen und stimmte dem Konzept der Stadt nur ur\ ter Berücksichtigung der einzelnen Einsprüche und Vorschläge zu.

Zur Sicherheit der Bürger forderte der Ortsrat dringend eine Ampelanlage. Zum anderen wünscht er eine Änderung der Planung, da im Interesse der beiden hier liegenden Gaststätten die Parkplätze gewahrt werden sollen. Zudem möchte der Ortsrat die Sperrung der Straße ,, An der Landwehr" rückgängig machen. ,, Die Verkehrssituation ist unmöglich, meinen die meisten Mitglieder.und möchten durch Öffnung der ,, Schleichwege" zur Entzerrung des Verkehrs beitragen im Gegensatz zur Verwaltung, die es besser findet, ihn über Landstraßen zu führen und Wohngebiete zu entlasten. Die Ortsratsmitglieder wollen sich zusätzlich an den Verkehrsausschuß wenden und eine provisorische Ampelanlage anfordern.

Probleme gibt es weiterhin am Bramkamp. Der Ortsrat hält eine Verkehrsberuhigung für unerläßlich und stellt erneut den Antrag, die Straße mit großen Schildern ,, Vorsicht, Kinder" und einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/ h zu bemalen.

Ein weiterer ,, Juckepunkt" sind die Parkplätze am Rubbenbruchsee. Der Ortsrat stimmte dem Antrag zur Erweiterung des Parkplatzes ,, An der Landwehr" nicht zu, solange die geplanten anderen Parkplätze nicht das gleiche Fassungsvermögen haben. Diesem Antrag wurde noch die Ablehnung eines Schwimmbades am See zugefügt.

Beim Straßenausbau Preußenweg und Kronenpohl sind nach Ansicht des Ortsrates Einsparungen durch eine Reduzierung der Fahrbahn- und Gehwegbreiten möglich. Die Verwaltung meldete wegen des zu erwartenden Gewerbe- und Fremdverkehrs Bedenken an, aber die Atteraner Bürger halten ihr Konzept für angemessen. Sie sehen hier die Gelegenheit, die Finanzen der Stadt und ihre eigenen zu schonen. Die Anlieger des Preußenweges wollen das Gelände gern zurückkaufen. Falls dem Antrag des Ortsrates nicht gefolgt wird, wünschen die Mitglieder einen Termin bei der Bezirksregierung. - bk-
Autor:
-bk-


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