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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein Garten entsteht im Steinbruch
Zwischenüberschrift:
Westerberg-Pläne sind jetzt ausgestellt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wahrscheinlich noch in diesem Jahr beginnt die Umwandlung des ehemaligen Middelbergschen Steinbruchs am Westerberg in einen botanischen Garten, der Hochschullehrern und Studenten der Universität für Forschung und Studium dienen, daneben aber auch die Stadt um einen reizvoll geplanten öffentlichen Park bereichern wird. ...
Wie wir bereits berichteten, waren sechs Arbeitsteams am Wettbewerb für den botanischen Garten beteiligt. Einstimmig hatte die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Walter Rossow (Berlin) der Düsseldorfer Gruppe ... den ersten Preis zuerkannt. In der Jury-Begründung heißt es unter anderem: " Dem Verfasser des Planes ist es gelungen, das sehr differenzierte Gesamtgelände zu einer Einheit zusammenzufassen. Es gelingt ihm dies mit der Anordnung der Bauten, die zugleich auch eine Verschränkung des oberen und unteren Bereichs des Steinbruchgeländes zustandebringen, mit den raumbildenden Pflanzungen und den akzentuierten Geländeformationen. Dies setzt sich in der klaren Gestaltung des Haupteingangs - auch unter Berücksichtigung der späteren Gewächshausanlagen und des tiefer gelegenen Gartenteils - fort."
Das Modell der Düsseldorfer Gruppe sieht folgende markante Schwerpunkte der Gartenanlage vor: Auf dem Feld am Steilhang des Steinbruchs entstehen verschiedene Glashäuser, Verwaltungs- und Versorgungsgebäude, an die sich (nicht öffentliche) Versuchsflächen anschließen. Am Steilhang wird außerdem ein rund sechzehn Meter hohes gläsernes Schauhaus errichtet. Unten im Steinbruch soll ein Teich angelegt werden; Wege werden die verschiedenen Partien der Anlage erschließen.
Für die Wettbewerbs-Sieger sagte Armin Boyer dazu, die Arbeitsgruppe habe sich bemüht, das Steinbruchgelände durch stufenlose, also durch für Behinderte benutzbare Wege zu gliedern. Weiter wolle man die vorhandene Steinbruchlandschaft nur soweit verändern, daß nutzbare Flächen für die Anpflanzungen entstehen.
Der Uni-Biologe Prof. Dr. H. Lieth, der sich seit seiner Berufung an die Universität Osnabrück für diesen botanischen Garten einsetzt, versicherte gegenüber der Neuen OZ, die Steinbruch-Anlage sei für einen Biologen insofern besonders reizvoll, als hier Gewächse angepflanzt und gezeigt werden können, " für die man sonst bis in die Dolomiten reisen muß". Nach Lieths Einschätzung gibt es in der Bundesrepublik keinen botanischen Garten in vergleichbarer Lage. Der Biologe rechne damit, daß die Anlage in den kommenden Jahren nach und nach a Attraktivität auch für die Osnabrücker Bürger gewinnen und sich bis zum Jahr 2000 entfaltet haben wird....

Für alle Bürger

.......
Zur Funktion des Gartens sagte der Vizepräsident unter anderem: " Der Botanische Garten ist nicht allein eine Einrichtung zum Nutzen der Universität, sondern er kommt, wie es in Universitätsstädten guter Brauch ist, auch dem Bürger und Besucher der Stadt zugute. Er stellt für die Stadt gewissermaßen eine weitere besonders interessante Parkanlage dar. .... Der Botanische Garten wird den Erholungswert des Westerbergs steigern, da er einen der bisher abseits und ungenutzt liegenden Steinbrüche auf eine reizvolle Weise in den Westerbergbereich einbezieht......


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