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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Für Hochschul-Standort Westerberg alles klar
Zwischenüberschrift:
"Nötiger Rückenwind" durch Bebauungsplan der Stadt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Grundlage der Planung am Westerberg sind 2 550 Sudienplätze, davon 1 400 für die Universität und 1 150 für die vorhandene Fachhochschule, ferner das vom Land entwickelte und genehmigte Programm für Baumaßnahmen für Biologie mit Freiflächen sowie für Mathematik und Arbeitslehre, ...
Die Flächen für die baulichen Anlagen der Biologie liegen südlich des Kasernengeländes im Bereich des rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 153. Vorgelagert ist ein etwa 50 m breiter Freiraum, der für Zwecke der Biologie und als Übergang in den Grünbereich des Westerbergs gestaltet wird.
...
Für die Gesamtanlage ist als Leitidee eine Hauptfußwegachse eingeführt, die vom Sedanplatz über den " Studententreff" (Liegewiese und kleine Spielfelder), einen Erdhügel mit Baumgruppe und einer Freitreppe zum Forum führt, das mit Arena, Brunnen, Mensa-Terrasse und Sitzstufen ein Platz für Studenten und Bevölkerung werden soll. Südlich trifft diese Achse auf die Freifläche der Fachhochschule... Wesentliche Gestaltungselemente der Freiräume sollen Bäume in Gruppen oder als Alleen bilden, besonders an der Barbarastraße. Die Freiflächen der Biologie sollen öffentlich zugänglich sein, ausgenommen die Aufzuchtflächen. Die Fußwege des Naherholungsgebiets Westerberg werden in dieser Achse aufgenommen.
Der Bereich nördlich des AVZ ist geprägt durch eine vorgelagerte, 50 bis 60 m breite Grünfläche. Die Albrechtstraße soll vom Uni-Verkehr nicht mehr belastet werden, denn eine neue Straße ist parallel zur jetzigen vorgesehen. Dazwischen liegt ein 18 m breiter Grünstreifen. Diese neue Straße erhält Fuß- und Radwege. ....

Tropenhaus, Teich, Pilzgarten

Vorentwurfskonzept für " Steinbruch Uni Westerberg"

Gleichzeitig legt das Planungsamt ein Vorentwurfskonzept für den Bebauungsplan Nr. 142 " Steinbruch Universität Westerberg" vor, dessen wesentlicher Inhalt die Absicht des Landes ist, die Flächen des ehemaligen Middelbergschen Steinbruchs und die nördlich angrenzende Ackerfläche als Freiland für das Fach Biologie der Universität zu nutzen. Dieser Plan liegt vom 1. bis 12. Dezember im Planungsamt aus. Außerdem findet eine Anhörungsversammlung am 8. Dezember um 20 Uhr im Haus der Jugend statt.

Voraussetzung für eine Freilandnutzung im Steinbruch ist die günstige Lage zum Uni-Bereich und die Bodenbeschaffenheit. Hier sollen Freiflächen für die Lehre mit Pilzarten, Teichanlage für Amphibien (teils auf dem Lande, teils im Wasser lebende Tiere), ferner für Betriebsgebäude und Gewächshäuser, darunter Schauanlagen wie Tropenhaus, ...
Die vorhandenen Häuser beiderseits der Albrechtstraße werden als Wohngebiet festgesetzt. Ein neues kleineres Wohngebiet zwischen Schoeller- und Gutenbergstraße ist überwiegend für eingeschossige Bebauung und einen Kinderspielplatz nördlich der Gutenbergstraße bestimmt. Ziel der Gestaltung, so die Stadtplaner, ist hier die optische Erweiterung des Westerberggrüns mit einer behutsamen Einführung der notwendigen Bauten.
Nach einer Empfehlung des Landesamtes für Bodenforschung werden an der nördlichen Felswand des Steinbruchs vier Schutzzonen festgesetzt, die als Anschauungsobjekte erhalten bleiben sollen, da der Steinbruch etwa 20 m der Schichtfolge des unteren Muschelkalks aufschließt, dessen Ausbildung im Gebiet von Osnabrück in besonderer Weise von der übrigen Südost-Niedersachsen abweicht. .....

Die Haupterschließung der Freiraumfläche erfolgt von der verlegten Albrechtstraße aus; hier ist die Erörterung noch nicht abgeschlossen. Von der Gutenbergstraße her wird nur eine Notzufahrt zugelassen. Haupteingänge für Besucher (nur Fußgänger) liegen an dem Fußweg, der südlich des Grundstücks Albrechtstraße 37 verläuft, und an der Gutenbergstraße, etwa gegenüber dem vorhandenen Bolzplatz.


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