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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Keine Umweltbelastungen durch den Klärschlamm"
Zwischenüberschrift:
Nach Inbetriebnahme der Anlage Eversburg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nach Inbetriebnahme der Schlammentwässerungsanlage im Klärwerk Evershurg sei als sicher anzusehen, daß keine Umweltbelastungen vom Klärschlamm bzw. den abzulagernden Rückständen ausgingen, erklärte Stadtbaurat Klöcker gestern im Rat auf eine entsprechende Anfrage des Beigeordneten Haas.

Die vorübergehende Ablagerung des Klärschlamms auf dem Erweiterungsgelände des Klärwerks stelle, so Klöcker, keine Gefährdung der Umwelt dar. Der Schlamm selbst dichte die Deponiesohle ab und verhinderte somit nennenswerte Versickerungen in den Untergrund. Das überstehende Trübwasser werde abgepumpt und der Kläranlage wieder zugeführt. Auch bei der nach Inbetriebnahme vorgesehenen Ablagerung des entwässerten Schlammes auf der Mülldeponie sei keine Grundwassergefährdung zu befürchten.

Bis zur Einstellung der landwirtschaftlichen Verwertung des Klärschlamms im Frühsommer 1979 wurde dieser von den Landwirtschaftskammern in Oldenburg bzw. Münster untersucht. Danach überschritten, so gab Klöcker bekannt, der Kupfer- und zum Teil auch der Zinkgehalt die von Experten festgesetzten Grenzwerte, während der gehalt an Schadstoffen Cadmium, Quecksilber und Blei stets ,, weit unter der Toleranzschwelle" gelegen habe.

Kupfer habe sich in der Hauptsache in dem Abwasser eines Osnabrücker Großbetriebs befunden. Seit geraumer Zeit seien diese Einleitungskonzentrationen unter die Grenzwerte gesunken. Dennoch reiche diese Begrenzung nicht aus, sagte Klöcker, um im Zulauf zur Kläranlage den Wert zu garantieren, der notwendig sei, um eine unzulässige Anreicherung von Kupfer im Klärschlamm zu vermeiden, zumal auch Kanäle in anderen Stadtteilen kupfer- und zinkhaltige Abwässer führten. Wegen der geringen Metallkonzentrationen und Schwankungen in den Werten sei es bisher nicht immer gelungen, im einzelnen


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