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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Filterkuchen' in die Mülldeponie
Zwischenüberschrift:
Schlammentwässerungsanlage im Klärwerk kostet fünf Millionen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Rund fünf Millionen DM wird die neue " Schlammentwässerungsanlage", die derzeit im Klärwerk Osnabrück-Eversburg gebaut wird, kosten. Die Bauarbeiten sind schon in vollem Gange, eventuell kann die neue Anlage zum Jahreswechsel in Betrieb genommen werden. Das " Schlammproblem" der größten Osnabrücker Kläranlage (hier werden rund 80 Prozent der Abwässer gereinigt) soll dann ein Ende finden.

Bis zum Frühjahr 1979 konnte der Schlamm, der nach der Reinigung des Wassers im Klärbecken übrigbleibt, landwirtschaftlich (als Düngemittel) genutzt werden. Doch als festgestellt wurde, daß dieser ,, Klärschlamm" zu viele Metallbestandteile enthielt, mußte man sich etwas anderes überlegen.

In Deponien wurden die Abfallprodukte zunächst einmal " zwischengelagert". Da der flüssige Schlamm sich nicht transportieren läßt, mußte man sich Gedanken über die endgültige Lagerung machen.

Die Lösung soll durch die neue " Schlammentwässerungsanlage mit Kammerfilterpressen" erreicht werden. In dieser Anlage wird " ausgefaulter Klärschlamm" getrocknet, so daß er wie Torf abgestochen werden kann. Das stichfeste Produkt, im Fachjargon ,, Filterkuchen" genannt, läßt sich dann in der Mülldeponie Piesberg ablagern. Eine Genehmigung hierfür liegt seit fünf Jahren vor.

Eine weitere Neuerung im Bereich des Klärwerkes läßt die Anrainer im wahrsten Sinne aufatmen. Ein. belüfteter Sandfang", in dem übelriechende Luft über " Kompostfilter" gereinigt wird. Ob diese Maßnahme allein zur Beseitigung der " Geruchsbelästigung" ausreicht, muß sich allerdings erst noch zeigen. be
Autor:
be


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