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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Innenbebauung verschlechtert Lage für über 100 Familien"
Zwischenüberschrift:
Anlieger gegen OWG-Planung Herder-/Uhlandstraße - 554 Unterschriften
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Auf Einladung der Stadt hatten sich etwa 90 Bürgerinnen und Bürger zur Anhörung im Haus der Jugend eingefunden. Baudirektor Wiehe (städtisches Planungsamt), stellte das Vorhaben des Bebauungsplanes Nr. 106 vor. Die Bebauung der " grüne Lunge" zwischen Herderstraße und Uhlandstraße. Als Hauptargument für das Bebauungsvorhaben führt er an, die Bebauung diene dazu, der Stadtflucht entgegenzuwirken. In der anschließenden Diskussion ging es vor allem um die Stichhaltigkeit dieser Aussage weiter, um den Wunsch nach der gänzlichen Erhaltung des grünen Innenbereichs sowie die Frage des Kinderspielplatz und um die Alternativen zur Bebauung.

Zur Frage der Stadtflucht erklärte ein Sprecher der Bürgerinitiative im Bereich der Lotter Straße/ Martinistraße: " Keinesfalls kann man die Abwanderung dadurch stoppen, daß man das Innere von Hausgevierten mit Einfamilienhäusern vollpackt. Einem Zuwanderungsgewinn von wenigen Familien stünde eine Verschlecherung der Wohnverhältnisse von über hundert Familien gegenüber - und das würde sich binnen kürzester Zeit auswirken."
Nachdem sich in der Diskussion kein Bürger für das Bebauungsvorhaben ausgesprochen hatte, ergab eine von Wiehe durchgeführte Abstimmung, daß alle Anwesenden (ohne Ausnahme) gegen das Bebauungsvorhaben stimmten.
Bei der Frage nach den Alternativen sprachen sich die Anwesenden dafür aus, den grünen Innenbereich intakt zu erhalten, auf dem OWG-Gelände einen Kinderspielplatz und öffentliches Grün zu schaffen, die Heckenwege ohne Pflasterung zu erhalten und für den Fuß- und Radverkehr zu nutzen sowie gegebenfalls verpachtete Gärten an Interessenten zu verkaufen bzw. langfristig zu verpachten.
Wie nach der Anhörung der Vorsitzende der Bürgerinitiative Dr. Motzkau-Valeton erklärte, haben mittlerweile außer den 198 unmittelbaren Anwohnern des Hausgevierts insgesamt weitere 554 Bürger sich mit ihrer Unterschrift gegen das Bebauungsvorhaben ausgesprochen.
In diesem Zusammenhang erwähnte Motzkau-Valeton auch die wachsende Unterstützung der Parteien bei dem Wunsch nach Erhaltung der " Grünen Lunge". So habe sich der SPD-Ortsverein Altstadt-Westerberg auf der Anhörungsversammlung für die Erhaltung ausgesprochen, die CDU-Ratsfraktion habe schriftlich die " intensive weitere Behandlung des Anliegens der Bürgerinitiative" zugesagt und die Grünen hätten 278 Unterschriften für die Erhaltung der Grünzone überreicht.


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