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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Grüne Finger von Bebauung freihalten"
Zwischenüberschrift:
Umweltschutzausschuß tagte erstmals im Klärwerk
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
In gewohnter Umgebung kam der Umweltausschuß zu einer öffentliche Sitzung zusammen: unter Leitung des stellvertretenden Ausschuß-Vorsitzenden Dr. Meyer trafen sich die Mitglieder im Klärwerk an der Klöcknerstraße in Eversburg. Auf der Tagesordnung standen die Entwicklung der städtischen Grünordnung, der Flugplatz Atterheide und ein Sachstandsberich zu verkehrsberuhigten Zonen.
" Jeder hat hier gesehen, daß Steuergroschen sinnvonn investiert wurden", erklärt Dr. Meyer zu Beginn der Sitzung im Betriebsgebäude des Klärwerkes. Zuvor hatten sich die Mitglieder bei einem Rundgang über das Werk informiert und Informationen u. a. zu Problemen der Geruchsbelästgung vom Leiter des Tiefbauamtes, Jäger, sowie Betriebsleiter Schmier erhalten. In seinem Bericht zur Entwicklung der Grünordnung der Stadt wies der stellvertretende Leiter des Grünflächenamtes, Schmits, einleitend auf eine starke Überversorgung mit wohnungsnahen Erholungsflächen hin und erklärte, die größte Distanz twischen Naturparkfläche und einer Stadtwohnung betrage sechs Kilometer. Schmits warf den Begriff der " grüneb Finger" auf und deutete an, daß entsprechende " Finger" wie Westerberg, Nettetal und Piesberg in der Zieksetzung von jeder Bebauung freigehalten würden. Er forderte zugleich die Wiederherstellung landschaftlicher Einheiten, so im Gebiet der " Wüste", betont aber, daß Landschaftsschutzgebiete im Stadtgebiet ausreichend vorhanden seien (Gartlage, Nettetal).
Zufrieden äußerte sich Schmits zur Anzahl der Naherholungsbereiche. Pro Kopf stünden rund 13 Quatratmeter Waldfläche für jeden Osnabrücker zur Verfügung, dies bedeute eine sehr gute Versorgung. Probleme bereitenindes u. a. Spielplatzflächen im wohnungsnahen Bereich. Der stellvertretende Leiter des Grünflächenamtes erklärte, mit Hilfe der Grünordnung wolle man auch Radfahrern in Naherholungsgebieten und öffentlichen Parks entgegenkommen. Ferner schlug Schmits vor, wasserbezogene Naherholungbereiche zu schließen, um so die starke Nachfrage wie z. B. am Rubbenbruchsee zu befriedigen.
Der Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes, Dipl.-Ing. Apel gab einen Lagebericht zu verkehrsberuhigten Zonen im Stadtgebiet und wies auf den Gustav-Heinemann-Platz hin, wo eine Verkehrsberuhigung in zwei Planungsphasen angestrebt werde. Nach der Einrichtung von Einbahnstraßen soll gemeinsam mit den betroffenen Bürgern über weitere Schritte gesprochen werden. Inzwischen hötten sich vier Interessengruppen zu Wort gemeldet und ihre Ansprüche geltend zu machen versucht. Deutlich zeichne sich schon jetzt ab, daß verkehrsberuhigung gleichzusetzen sei. Die Lösungsbemühungen zielten aber darauf ab, allen Anliegern entgegenzukommen bzw. ihre Vorschläge zu berücksichtigen und abzustimmen.

Bei zusätzlichen Belastungen muß der Osnabrücker Aero-Club Beschränkungen hinnehmen, die Regierung werde aus diesem Grund eine Flugbetriebsregelung erteilen. Darauf wies der Leiter des Rechtsamtes, große Beilage, während der Sitzung hin. Die Genehmigung zur Befestigung erhalte hinsichtlich des Flugbetriebes keine weiteren Auflagen, längere Flugpausen gebe es nachts und in den Mittagsstunden.
Autor:
sh


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