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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fußgängern wird das Haseufer erschlossen
Zwischenüberschrift:
Zwischen Georgs- und Herrenteichsstraße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Haseufer für Fußgänger zu erschließen und gestalterisch zu verbessern, ist ein Ziel, das schon im Sanierungskonzept enthalten ist. Einen großen Schritt in diese Richtung gehen die Stadtplaner mit den Bebauungsplänen 384 " Hase/ Georgstraße" und 396 " Hase/ Möserstraße", deren gemeinsames Vorentwurfskonzept die Neugestaltung der beiden Haseufer zwischen Georgstraße und Herrenteichsstraße vorsieht, die in Verbindung mit der baulichen Neuordnung beiderseits der Hase steht.

Die zwei Pläne, die von Ltd. Baudirektor Eberhard Schmidt-Casdorff und Baudirektor Günter Wiehe der Presse erläutert wurden (siehe auch amtlichen Bekanntmachungsteil dieser Ausgabe), sehen vor, die Fußgänger auf dem westlichen Haseufer von der Großen Straße über die Georgstraße in Richtung Haarmannsbrunnen zu führen. Dabei ist beabsichtigt, nördlich des Grundstücks Rohlfing eine leichte Fußgängerbrücke zu bauen. Der Uferweg an der Westseite soll außerdem durch den Block von L + T verbunden werden.
In Verbindung mit der Neuordnung des ehemaligen Filmtheaters Astoria - ..... - ist es ferner möglich, auch das Ostufer der Hase zu erschließen, allerdings nicht auf der ganzen Länge. Zur Zeit wird untersucht, ob es möglich ist, die beiden Haseuferwege über eine weitere leicht gestaltete Brücke miteinander zu verknüpfen.
  Diese übergeordneten Zielvorstellungen sollen bei der   baulichen Neugestaltung der angrenzenden Grundstücke aufgegriffen und gestalterisch unterstützt werden. So sieht z   B. der Neubau des Geschäftshauses an der Georg- und Möserstraße eine teilweise Überdeckung des Bürgersteigs mit   Arkaden zur geschützten Führung des Fußgängers vor. Vor allem   die Gebäudeecke, gebildet aus Georgstraße und Hase, kann stadtgestalterisch neu gefaßt und der Blick in die   rückwärtigen Bereiche gegenüber dem heutigen Zustand   wesentlich aufgewertet werden. Großbaumverpflanzungen und Pflanzbecken werden hier für neues Grün sorgen. Die Bebauung   soll besonders für den Kopfbau westlich der Hase an der Georgstraße einen neuen innerstädtischen Akzent setzen. Im   rückwärtigen Bereich westlich der Hase wird der historische Stadtgrundriß aufgegriffen, indem ein ähnlicher Baukörper wie   der hier stehende mittelalterliche " Hexenturm" vorgesehen ist  
Die heute vorhandene Verkehrssituation bleibt nahezu unverändert. Der Baublock östlich der Hase soll nur Verkehr für die Mitarbeiter der hier anzusiedelnden neuen Geschäfte sowie für die Wohnungseigentümer aufnehmen. Der ruhende Verkehr wird in einer Tiefgaragenanlage mit etwa 30 Stellplätzen untergebracht.

Sofern diese Planung verwirklicht wird - die beiden Bebauungspläne liegen vom 2. bis 13. Juli im Dominikanerkloster öffentlich aus, während am 12. Juli um 20 Uhr im Haus der Jugend eine Anhörungsversammlung stattfindet - könnte eine wichtige, planerisch schon lange vorgesehene Fußwegeverbindung entstehen und damit die Neuordnung der Innenstadt in einem wesentlichen Bereich weitergebracht werden. Die Stadt bemüht sich um die Förderungsfähigkeit dieses Projektes, das mit der Schaffung eines neuen Erlebnisbereiches ohne Zweifel eine stadtgestalterische Verbesserung bedeutet.
Autor:
Helmut Hertel


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