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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Zumutung? Endstation Schinkel-Ost
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker beschweren sich
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Im Osnabrücker Stadtteil Schinkel-Ost häufen sich Klagen über die Metrobus-Linie M3. An der Endstation sei kaum Platz zum Wenden. Außerdem müssten Fahrgäste oft weit laufen, weil die neue Haltestelle nicht fertig werde.
Ursprünglich hätten die Bauarbeiten rund um E-Bus-Kehre und Haltestelle Schinkel-Ost bereits im Oktober abgeschlossen sein sollen. Dann hieß es plötzlich November. Dann Januar. Nun könnte es mit etwas Pech sogar Frühjahr werden, bis am neuen Knotenpunkt von Metrobus-Linie M3 (von/ nach Sutthausen beziehungsweise Hagen) und Stadtbus-Linie 11 (Gretesch/ Gretescher Turm-Eversburg/ Büren) alles wie geplant zur Verfügung steht insbesondere die verlegte Ein- und Ausstiegsstelle an der Belmer Straße/ Ecke Ölweg. Das teilen Stadt und Stadtwerke Osnabrück auf Anfrage unserer Redaktion mit.
Bei Fahrgästen wächst derweil die Wut über die ständigen Verzögerungen und ihre Folgen. NOZ-Leserin Nadine Berndt etwa beklagt sich über teils lange Fußwege, die angestammten Nutzern der Station Schinkel-Ost entstehen, seit sie den Metrobus ersatzweise schon an der Haltestelle Ölweg verlassen müssen beziehungsweise erst dort betreten können. Die Haltestelle Ölweg liegt knapp 400 Meter von der eigentlichen Endstation entfernt. Berndt schimpft: Ich finde das eine Zumutung.″

Planungsfehler?

Auch der örtliche Bürgerverein fragt inzwischen voller Ungeduld, wann die ÖPNV-Drehscheibe Schinkel-Ost wohl endlich fertig sei. Zudem treibt ihn die Sorge um, dass beim Ausbau des alten Wendehammers zur Stromtankstelle für E-Busse entscheidende Dinge falsch gemacht wurden. Denn ganz offensichtlich hätten Busfahrer dort jetzt erhebliche Probleme″, berichtet Bürgervereinsvorsitzender Walter Leineweber. Die rund 19 Meter langen Gelenkwagen kämen beim Rangieren einer Garage ziemlich nahe, und auch für Fußgänger auf dem Gehweg sei es in solchen Momenten gefährlich. Wir fragen uns, liegt hier eventuell ein Planungsfehler oder ein Fehler in der Bauausführung vor?

Verzögerungen erklärt

Stadt und Stadtwerke Osnabrück geben in einer gemeinsamen Stellungnahme Entwarnung. Ihnen sei von Anfang an bewusst gewesen, dass es insbesondere an der Ausfahrt der Buskehre zum Ölweg wenig Spielraum gebe. Das bestätige sich nun in der Praxis. Mit der Zeit würden sich die Busfahrer aber immer besser darauf einstellen, heißt es.
Den stockenden Umbau im Bereich Belmer Straße/ Ölweg erklären die Verantwortlichen damit, dass die Stadt aufgrund des Ausschreibungsergebnisses nochmals die entsprechenden politischen Gremien beteiligen musste″. Die Angebote der Firmen hätten spürbar über den damaligen Kostenschätzungen gelegen, die zusätzlich benötigten Mittel folglich erst eingeworben werden müssen. Die Arbeiten konnten somit nicht mehr in 2020 und somit vor den Weihnachtsferien der Baufirma die nicht ursprünglicher Bestandteil der Ausschreibung war abgeschlossen werden.″
Seit Anfang vergangener Woche gehe es auf der Baustelle weiter. Sofern das Wetter mitspiele, soll nun spätestens Ende Februar alles fertig sein. Die Haltestelle Schinkel-Ost bleibe bis dahin gesperrt. Der Verkehrsbetrieb dürfe die Endwende nur zum Laden der E-Busse anfahren.

Bildtext:
Die Endstation Schinkel-Ost in Osnabrück ist seit vielen Monaten eine Baustelle und wird es wohl bis Ende Februar auch bleiben.
Foto:
Jörn Martens


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