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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bauland in Osnabrück: Hier soll Wohnraum entstehen
Zwischenüberschrift:
Neubaugebiet Landwehrviertel
 
„Windthorststraße/ Kahle Breite″
 
„Große Eversheide″
 
„Am Boddenkamp″
 
Neubaugebiet „Am Schinkelbad″
 
Neubaugebiet „Grüner Garten″
 
Bramscher Straße/ Fürstenauer Weg
 
„Kampweg″
 
„In der Steiniger Heide″
 
„Möserstraße/ Georgstraße″
 
„Finkenhügel″/„Am Heger Holz″/„Am Hirtenhaus″
 
„Mercatorstraße West″
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Landwehrviertel, ein etwa 37 Hektar großes, ehemaliges Kasernengelände im Stadtteil Atter, soll künftig Platz für insgesamt circa 1000 Wohneinheiten bieten. Erste Bürger leben bereits im größten Baugebiet der Stadt, denn einige Häuser sind schon fertig. In einigen Teilbereichen wird bereits gebaut, andere will die Esos, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke und Eigentümerin des Areals, noch an Investoren verkaufen. Nach Auskunft der Esos ist mehr als die Hälfte des Baugebiets vermarktet.
Die Esos ist auch selbst Bauherrin: Sie errichtet im Teilbereich H nahe der Grünen Mitte″ einen mehrgeschossigen Neubau mit 22 Wohneinheiten. 20 Prozent werden als preisgebundene Sozialwohnungen zur Verfügung stehen die Kaltmiete beträgt 5, 80 Euro pro Quadratmeter. Die Osnabrücker Wohnungsgesellschaft WIO hat das Belegrecht für diese Wohnungen erhalten. Parallel saniert die Esos derzeit die beiden ehemaligen Flüchtlingsunterkünfte an der Landwehrstraße. In den Gebäuden soll es künftig Platz für 70 neue Einheiten für altersgerechtes Wohnen inklusive Servicedienstleistungen geben. Den Betrieb der Immobilien übernimmt voraussichtlich ab dem zweiten Quartal in 2021 die Diakonie und betreut dort künftig die Senioren. Informationen dazu gibt es unter Tel. 0541 981190 oder auf www.diakonie-os.de.
Die WIO selbst plant laut Geschäftsführer Marcel Haselhof weitere 200 bis 250 Wohnungen in dem Gebiet.

Investoren: Einige Unternehmen haben bereits zugeschlagen und sich Flächen im Landwehrviertel gesichert. Die Teilbereiche E und C1 gehören der BPD Immobilienentwicklung GmbH mit Sitz in Frankfurt. Das Unternehmen hat bereits im Osten des Areals 147 Wohnungen errichtet. Auf einer etwa 11 000 Quadratmeter großen Fläche im Norden des Landwehrviertels will das Unternehmen laut eigener Internetseite 17 weitere Reihenhäuser bauen. Voraussichtlicher Baubeginn sei im ersten Quartal 2021. Mit der Fertigstellung rechnet die Gesellschaft Ende 2022. Interessenten können sich auf der Homepage für einen Newsletter anmelden, um künftig alle Neuigkeiten zum BPD-Projekt Leedsliving″ zu erfahren. Die BPD Immobilienentwicklung hat zudem kürzlich den Zuschlag für das Grundstück in der Quartiersmitte West″ an der Quebecallee erhalten. Geplant sind mehr als 170 Wohnungen. Davon unterliegen zehn Prozent der Preisbindung.
Das Bauunternehmen Arning aus Steinfurt hat sich ebenfalls eine Flächegesichert den Teilbereich C2. Auf dem 13 700 Quadratmeter großen Gelände will der Investor 58 Wohneinheiten in Doppel- und Reihenhäusern errichten.
Im Abschnitt A errichtet der Investor Delta Bau aus Hannover auf 12 500 Quadratmetern drei Mehrfamilienhäuser mit 39 Wohnungen sowie in einem zweiten Bauabschnitt 15 Reihenhäuser. Im dritten und vierten Bauabschnitt sind weitere Doppel- und Reihenhäuser geplant. Der Projektname lautet Heidecarré″. Interessenten finden Informationen auf www.deltabau.de/ aktuelle-projekte/ heidecarre-im-landwehrviertel/. Zudem können Bauwillige einen unverbindlichen Beratungstermin vereinbaren unter Telefon 0511 28006-60 oder per E-Mail an beratung@ deltabau.de.
Den Abschnitt H hat die Esos in sieben kleinteilige Bereiche aufgeteilt – „ um auch regionalen Baugemeinschaften die Möglichkeit zu geben, sich an dem Verfahren zu beteiligen″, so Stadtwerke-Sprecher Sebastian Philipp. Ein Abschnitt bleibt im Eigentum der Stadtwerke-Tochter, einige Teilbereiche sollen verkauft oder mit etwa einem Dutzend frei stehenden Einfamilien- und Doppelhäusern bebaut″ werden. Hier sollen Endverbraucher die direkte Möglichkeit eines Grundstückserwerbs erhalten unter Einbindung eines Bauträgers″, schreibt Philipp. Die Abschnitte sollen seinen Angaben zufolge in diesem Jahr verkauft werden. Bereits im ersten Quartal 2021 soll die Vermarktung beginnen.
Auch in einem anderen Teilbereich tut sich etwas. Das Auswahlverfahren für den Bereich B stehe kurz vor dem Abschluss″, heißt es vom Stadtwerke-Sprecher.

Ansprechpartner: Wer im Landwehrviertel wohnen möchte, muss sein Interesse bei den Investoren bekunden.

Bildtext:
Im Landwehrviertel passiert eine ganze Menge: Unter anderem baut die Stadtwerke-Tochter Esos ein Mehrfamilienhaus mit 22 Wohnungen.
Foto:
David Ebener

Anzahl der Wohneinheiten: Auf dem zu erschließenden Gebiet mit einer Gesamtgröße von etwa 88 800 Quadratmetern sollen nach derzeitigem Planungsstand zwölf Bauplätze für Einfamilienhäuser, 56 Doppelhäuser, 37 Reihenhäuser und 19 Bauplätze für Mehrfamilienhäuser mit Platz für 159 bis 195 Wohneinheiten entstehen. Das teilt Stephan Schürmann von der DZ Immobilien + Treuhand GmbH, die das Gebiet vermarktet, mit.

Größe der Grundstücke: Für frei stehende Einfamilienhäuser soll die Fläche zwischen 400 und 600 Quadratmeter groß sein, Interessenten für Doppelhäuser können durchschnittlich mit 250 bis 350 Quadratmetern rechnen, für Reihenhäuser sind es durchschnittlich 200 bis 250 Quadratmeter.

Preise: In diesem Projektstadium können wir leider noch keine Angaben zu späteren Grundstücksverkaufspreisen machen″, teilt DZ Immobilien + Treuhand mit. Die Gesellschaft habe sich jedoch vertraglich zur Anwendung des Handlungsprogramms Bezahlbarer Wohnraum″ verpflichtet. Damit werden Schürmanns Angaben zufolge 15 Prozent der Grundstücksverkaufsflächen nach den Regelungen der Stadt vergünstigt verkauft – „ für 30 Prozent unter dem Verkehrswert″.

Zeitplan: Bauwillige müssen sich noch etwas gedulden. Derzeit wird die Vorplanung vertieft, und Fachbüros arbeiten an Gutachten. Erst nach einer weiteren Öffentlichkeitsbeteiligung und einem Satzungsbeschluss durch den Rat kann es losgehen zunächst mit Erschließungsarbeiten.

Ansprechpartner: Die aktive Vermarktung der Grundstücke hat noch nicht begonnen. Doch wer bauen möchte, kann sich bereits bei der Gesellschaft melden. Interessierte Bauwillige senden einfach unter Angabe der vollständigen Kontaktdaten und Nennung der bevorzugten Grundstücksgröße und/ oder Bauweise eine E-Mail an schuermann@ dz-immobilien-treuhand.de und werden unverbindlich in eine Interessentenliste aufgenommen″, teilt Schürmann mit.

Bildtext:
Auf einer 22 Hektar großen Fläche entlang der Windthorststraße plant die Stadt ein Baugebiet für 159 bis 195 Wohneinheiten.
Foto:
Geodaten Osnabrück

Anzahl der Wohneinheiten: Auf der etwa fünf Hektar großen Fläche südlich des Eversburger Friedhofs sollen etwa 200 Wohneinheiten entstehen in frei stehenden Einfamilien-, Doppel-, Reihen- sowie Mehrfamilienhäusern. Zudem hält die Stadt ein etwa 4500 Quadratmeter großes Grundstück für ein gemeinschaftliches Wohnprojekt frei.
Im südlichen Abschnitt des Areals plant die kommunale Wohnungsbaugesellschaft WIO etwa 150 bis 160 Wohnungen in vier größeren Mehrfamilienhäusern samt Innenhof.
Preise: Die Quotenregelung soll eingehalten werden: 40 Prozent Sozialwohnungen mit einer Kaltmiete von 5, 80 Euro pro Quadratmeter. Weitere 20 Prozent will die WIO für 7, 20 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter vermieten. Die restlichen 40 Prozent sollen für Bürger aller Einkommensschichten offen seien. Die Kaltmiete soll für sie bei etwa 10 Euro pro Quadratmeter liegen. Schon im kommenden Januar will die WIO nach Auskunft von Geschäftsführer Marcel Haselof den Bauantrag für das knapp 40 Millionen Euro teure Projekt stellen.

Bildtext:
Die Osnabrücker Wohnungsgesellschaft WIO will im südlichen Teil des Baugebiets Große Eversheide bis zu 160 Wohnungen bauen.
Foto:
Michael Gründel

Die Stadt plant an der Grenze zu Bissendorf das Baugebiet Am Boddenkamp. Die etwa 2, 2 Hektar große Fläche soll Platz für etwa 60 Wohnungen bieten. Zwei Varianten sind denkbar: eine Mischung aus Reihen- und Doppelhäusern, ergänzt durch Mehrfamilienhäuser, oder eine stärkere Verdichtung ausschließlich mit Reihenhäusern und Geschosswohnungsbauten. Bis 15. Januar liegt der Entwurf für den Bebauungsplan 432 aus, und Stellungnahmen und Änderungsvorschläge können eingereicht werden. Anschließend gibt es weitere Beschlüsse über den Bebauungsplan. Das Unternehmen OS Concept will das Gebiet erschließen.

Bildtext:
60 Wohnungen sollen in einem neuen Baugebiet am Boddenkamp entstehen. Die Häuser rechts stehen schon auf Bissendorfer Gebiet.
Foto:
Jörn Martens

Anzahl der Wohneinheiten: Die Stadtwerke planen einen Anbau an das Schinkelbad sowie zusätzliche Mehrfamilienhäuser. Der Anbau soll eine gewerbliche Nutzung mit dem Schwerpunkt , Gesundheitsnahe Dienstleistungen′ sowie etwa 57 Wohneinheiten umfassen″, so Stadtwerke-Sprecher Philipp. Außerdem sollen drei bis fünf weitere Wohnhäuser mit acht beziehungsweise in einem Fall 16 Einheiten entstehen. Drei Häuser mit insgesamt 30 Wohnungen will die kommunale Wohnen in Osnabrück GmbH″ (WIO) bauen.

Preise: Die WIO will die Wohnungen nach den Sozialquoten 40 20 40 vermieten. Also bei 40 Prozent der Einheiten soll die Kaltmiete pro Quadratmeter 5, 80 Euro betragen, 20 Prozent kosten 7, 20 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter, und bei 40 Prozent der Wohnungen kostet der Quadratmeter etwa 10 Euro.

Zeitplan: Das Bauleitplanverfahren läuft noch. Ein Baustart wird frühestens im zweiten Quartal 2022 erfolgen, die Fertigstellung ist für Mitte 2025 geplant″, schreibt Philipp auf Anfrage.

Ansprechpartner: Für Interessenten soll es auf swo.de künftig alle wichtigen Informationen geben.

Bildtext:
So könnte ein Teil des Areals aussehen: links ein Wohnhaus, rechts ein Teil des Gesundheitsparks.
Entwurf:
Stadtwerke Osnabrück/ Architektengesellschaft Ahrens + Pörtner

Anzahl der Wohneinheiten: In dem Gebiet sollen laut Evangelischen Stiftungen Osnabrück, die für die Vermarktung des Areals zuständig sind, insgesamt 104 Wohneinheiten entstehen. Es soll Platz für sechs Einfamilienhäuser sowie neun Stadthäuser, neun Reihenhäuser und drei Mehrfamilienhäuser geben. Zudem sollen etwa 96 Plätze in einem Altenpflegeheim geschaffen werden.

Größe und Preise: Die Grundstücksgrößen sind noch offen″, teilt die Stiftung auf Anfrage mit. Auch zu den Preisen für die Bauplätze gibt es noch keine genauen Auskünfte.

Zeitplan: Die Planungen für das Gebiet sind weitestgehend abgeschlossen″. Die Stiftung rechnet mit dem Bebauungsplan Anfang 2021. Im Anschluss wird mit der Vermarktung begonnen″, schreiben die Verantwortlichen. Der Baubeginn wäre 2021 denkbar.″

Ansprechpartner: Bereits jetzt führen die Stiftungen eine Bewerberliste. Wer dort bauen möchte, kann sein Interesse per E-Mail an info@ stiftungen-osnabrueck.de bekunden.

Bildtext:
Im Baugebiet Grüner Garten″ in Voxtrup hier zwei vorläufige Entwürfe sollen insgesamt 104 Wohneinheiten entstehen.
Grafik:
Stadt Osnabrück

Die etwa 10 000 Quadratmeter große Fläche im Norden der Stadt gehört dem Baufachzentrum Nilsson. Nach wie vor befindet sich das Projekt in einer Phase, in der die rechtskräftige Feststellung eines B-Planes für dieses Gebiet noch nicht abgeschlossen ist wir rechnen im Frühjahr 2021 damit″, schreibt der Geschäftsführer der Walter Nilsson GmbH & Co. KG, Kai Nilsson, auf Anfrage.
Da ein rechtskräftiger Bebauungsplan für viele weitere Entscheidungen als Grundlage diene, könne er derzeit noch keine weiteren Auskünfte zum Projektstand erteilen. Einen genauen Starttermin für den Baubeginn und damit für die Realisierung des Wohnquartiers kann Kai Nilsson nach eigenen Angaben deshalb auch noch nicht bestimmen.

Anzahl der Wohneinheiten: Der Geschäftsführer berichtet, dass an der Ecke von Bramscher Straße und Fürstenauer Weg etwa 125 Wohneinheiten entstehen sollen in mehreren Gebäuden mit unterschiedlich großen Appartements. Vorstellbar sind hier verschiedene Zielgruppen wie Senioren und Studierende, aber natürlich auch , Wohnen für jedermann′″, teilt er mit.

Bildtext:
Wo am Fürstenauer Weg das Baufachzentrum Nilsson angesiedelt ist, soll ein neues Wohnquartier entstehen.
Foto:
Archiv/ Michael Gründel

Die Stadt hat eine weitere Fläche für ein Wohnbaugebiet ins Auge gefasst und will es selbst entwickeln. Bereits im Juni 2018 wurde die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen. Auch eine Beteiligung der Öffentlichkeit hat stattgefunden. Allerdings: Das Bebauungsplanverfahren ruht derzeit, weil das Gebiet in der Nähe eines Überschwemmungsgebietes liegt und die Grenzen des Überschwemmungsgebietes durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz neu berechnet werden″, teilt Stadtsprecher Meyering dazu mit. Ergebnisse sollen im Frühjahr 2021 vorliegen.

Bildtext:
Bis zu drei Geschosse sind für das Baugebiet am Kampweg vorgesehen. Dieser Entwurf soll aber noch offen für Veränderungen sein.
Zeichnung:
Stadt Osnabrück

Der bisherige Bebauungsplan für das Gebiet setzt nach Auskunft von Stadtsprecher Sven Jürgensen noch kein konkretes Vorhaben fest. Daher kann ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch noch keine genaue Anzahl an Wohneinheiten und deren Verteilung nennen.″ Denkbar seien jedoch 280 bis 300 Wohneinheiten – „ wovon rund ein Drittel als frei stehende Einfamilienhäuser, Doppel- und Kettenhäuser realisiert werden sollen″.
Das Plangebiet wird von der ED Projektgesellschaft Voxtrup mbH erschlossen und anschließend vermarktet. Grundstücksgrößen und Preisangaben werden seitens des Projektentwicklers festgelegt″, teilt der Stadtsprecher mit. Es sollen jedoch 20 Prozent der geschaffenen Gesamtwohnfläche als sozial- und preisgebundener Wohnraum angeboten werden″.
Aktuell wird der Bebauungsplanentwurf erarbeitet. Danach müssen die politischen Gremien die Auslegung beschließen. Nach einer Öffentlichkeitsbeteiligung rechnet die Stadt mit einem Satzungsbeschluss im kommenden Jahr″.

Bildtext:
Für das zehn Hektar große Baugebiet an der Straße In der Steiniger Heide″ soll demnächst die Bürgerbeteiligung beginnen.
Foto:
Jörn Martens

Anzahl der Wohneinheiten: Es werden 375 Kleinstwohnungen (sogenannte Mikro-Appartements) für Studenten, Berufspendler, Singles und (pflegebedürftige) Senioren geschaffen″, schreibt Geschäftsführer Raphael Wellen von der Pro Urban AG aus Meppen, die auf der Fläche in der Innenstadt das Großprojekt für etwa 70 Millionen Euro realisieren möchte. Die Appartements sollen jeweils etwa 30 Quadratmeter groß werden. Im Erdgeschoss sollen eine Tagespflege, ein Restaurant, ein Pflegedienst, eine Wäscherei, ein Sportbereich und ein grüner Innenhof entstehen. Alle Einrichtungen werden vom Unternehmen Pro Urban selbst betrieben und sollen von allen Bewohnern sowie insgesamt allen Osnabrücker Bürgern genutzt werden können, betont der Geschäftsführer der Meppener Firma.

Preise: 52 Appartements werden der sozialen Mietpreisbindung der Stadt unterstellt. Die Kaltmiete beträgt dabei 7, 20 Euro pro Quadratmeter. Der Investor hatte bereits Einblicke in die Kalkulation gewährt: Demnach wäre ein preisgebundenes, 25 Quadratmeter großes Appartement für 388 Euro Warmmiete zu haben Nebenkosten inklusive. Zunächst hatte die Verwaltung festgelegt, dass der Anteil der sozial gebundenen Wohnungen im Quartier Möserstraße/ Georgstraße bei 22, 5 Prozent liegen muss. Doch der Investor hatte früh klargemacht, dass diese Quote wirtschaftlich nicht umsetzbar sei.

Zeitplan: Wir hoffen, mit den Abbrucharbeiten im ersten Quartal 2021 beginnen zu können″, teilt Geschäftsführer Wellen jetzt mit. Der Wiederaufbau soll ab dem zweiten Quartal 2021 erfolgen.″ Die Fertigstellung des Großprojekts im Herzen der Osnabrücker City sei aktuell für Ende 2023 geplant.

Ansprechpartner: Aktuell führt das Unternehmen noch keine Bewerberliste. Interessenten können sich nach Angaben des Geschäftsführers sechs bis neun Monate vor Fertigstellung der Anlage bei dem Unternehmen melden. Dann will der Investor auch konkrete Ansprechpartner nennen.

Bildtext:
Ein neuartiges Wohnprojekt soll im Herzen von Osnabrück entstehen Die Fertigstellung des Großprojekts ist aktuell für Ende 2023 geplant – „ gegebenenfalls etwas später im Jahr 2024″.
Grafik:
Pro Urban.

In einem großen Gelände entlang der Straße Am Finkenhügel und südlich Am Heger Holz in direkter Nachbarschaft zum Klinikum Osnabrück soll Wohnraum geschaffen werden. Doch: Beide Planverfahren befinden sich in einer Phase der Voruntersuchungen″, so Stadtsprecher Gerhard Meyering. Im zweiten Quartal 2021 sollen die Entwürfe der Bebauungspläne offengelegt werden einhergehend mit einer Bürgerbeteiligung und Diskussion in den politischen Gremien. Abhängig davon, ob die Anregungen zu Änderungen des B-Plan-Entwurfes führen, wird dieser entweder erneut offengelegt, oder die Anregungen werden abgewogen und führen zu einem Abwägungs- und Satzungsbeschluss, der frühestens nach der Sommerpause 2021 vom Rat gefasst werden kann. Die folgenden Daten zu den Gebieten beziehen sich auf den aktuellen Planungsstand und können sich laut Meyering noch deutlich ändern.

Anzahl der Wohneinheiten: Das Plangebiet Finkenhügel/ südlich Am Heger Holz″, das 8, 12 Hektar groß ist, hat laut Stadt Potenzial für 170 Wohneinheiten knapp die Hälfte könnten Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser werden. Die 7, 76 Hektar große Fläche Am Hirtenhaus″, die sich im Süden direkt an das Gebiet Finkenhügel/ südlich Am Heger Holz″ anschließt, hat laut Stadt das Potenzial für etwa 260 Wohneinheiten. Etwa 10 Prozent davon könnten als Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhäuser entstehen. Für die restlichen 90 Prozent der Wohneinheiten sind laut Stadtsprecher Grundstücke in Planung, auf denen Geschosswohnungen möglich werden sollen″.

Größe der Grundstücke: Die einzelnen Grundstücke werden nach Angaben der Stadtverwaltung erst nach Beschluss der Bebauungspläne vermessen. Deshalb sind die exakten Größen noch nicht bekannt. Die untere Grenze für Reihenhausgrundstücke liegt bei ca. 170 m², die obere bei etwa 400 m²″, schreibt der Stadtsprecher. Die Flächen für den Geschosswohnungsbau seien deutlich größer. Doch das Ziel der Stadt sei eine verdichtete Bauweise, um Platz für möglichst viele Wohneinheiten zu schaffen.

Preise: Die Preise stünden noch nicht fest, heißt es von der Stadt. Doch möglichen Bau-Interessenten könnte ein Blick auf das östlich angrenzende Wohngebiet als Einordnung helfen. Dort liegt der Bodenrichtwert Meyerings Angaben zufolge bei 580 Euro pro Quadratmeter.

Zeitplan: Wer bauen will, muss sich noch gedulden. Sollte der Bebauungsplan für das Gebiet im zweiten Quartal 2021 als Satzung beschlossen werden, müsse zunächst die Erschließung geplant werden. Mit dem Kanal- und Straßenbau kann dann voraussichtlich frühestens im zweiten Quartal 2022 begonnen werden″, so Meyering. Erste Grundstücke könnten frühestens 2023 bebaut werden.

Ansprechpartner: Die Gebietsentwicklung befindet sich noch in einem frühen Stadium. Wie die Vermarktung ablaufen soll, ist laut Meyering noch nicht entschieden worden. Deshalb werden derzeit auch keine Interessenten vorgemerkt.″ Doch Bau-Interessenten sollen rechtzeitig erfahren, wann die Vermarktung startet. Dann werden auch Ansprechpartner genannt, an die man sich wenden kann.″

Bildtext:
Das Park-Hotel wird sich verändern: Der L-förmige Gebäudeteil in der Bildmitte mit der Rasenfläche wird verschwinden, um Platz für Wohnhäuser zu schaffen.
Foto:
Geodaten Stadt Osnabrück

Für das Bebauungsplanverfahren ist im April 2020 der Einleitungsbeschluss gefasst worden. Dieses Gebiet wird nicht durch die Stadt, sondern durch einen privaten Investor entwickelt″, so Stadt-Sprecher Meyering. Der Planen + Bauen VSB Wohnbau GmbH gehört die Fläche, auf der Mehrfamilienhäuser gebaut werden sollen. Da wird auf jeden Fall etwas entstehen″, heißt es von dem Unternehmen. Was genau, wie viele Einheiten und zu welchen Preisen, für diese Fragen sei es noch zu früh. Eine Bebauung kann laut Stadt frühestens ab 2022 erfolgen.
Autor:
Julia Gödde-Polley


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