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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Erdmännchen bekommen neue Anlage im Zoo
Zwischenüberschrift:
Alte Anlage bleibt vorerst bestehen / Auch Zebras sind ausgezogen und erhalten Zuwachs
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die Erdmännchen im Zoo Osnabrück bekommen eine neues Zuhause. Bis zum Frühjahr entsteht in der afrikanischen Tierwelt Takamanda″ eine neue, deutlich größere Anlage für die kleinen Raubtiere. Dort werden künftig auch die Zebras zu sehen sein, die zudem Zuwachs erhalten.
Seit Mitte November laufen die Bauarbeiten für die neue Anlage der Erdmännchen, die in den kommenden Monaten in der afrikanischen Tierwelt Takamanda″ entstehen wird. Die Außenfläche wird circa 100 Quadratmeter groß, im Vergleich zur alten Anlage ist das in etwa das Dreifache der Fläche. Die Innenfläche vervierfachen wir sogar″, erklärt Tobias Klumpe, zoologischer Leiter, laut einer Mitteilung.
Um den Raubtieren ein neues Zuhause zu bieten, werden rund 100 Kubikmeter Erde in der neuen Anlage verbaut. Damit die Tiere selbst keine Gänge aus dem Gehege hinausbuddeln, müsse das gesamte Außengelände mit einem Untergrabschutz versehen werden. Zudem sollen künstliche Termitenhügel angelegt und die Anlage mit einem leichten Gefälle versehen werden, um einen besseren Blick auf die Erdmännchen zu bekommen, so der Zoo.
Neben dem Neubau, der durch eine Erbschaft finanziert und bis April fertiggestellt werden soll, werde auch eine neue Erdmännchengruppe im Zoo angesiedelt. Die alte Anlage soll aber fürs Erste bestehen bleiben. Unsere verbleibenden drei Erdmännchen sind schon etwas altersschwach, und wir wollen ihnen die Aufregung eines Umzugs ersparen. Die alte Anlage wird dann zu einer Art Seniorenresidenz″, so Klumpe. Was später mit ihr passieren werde, stehe noch nicht fest, so der Tierpark.
Das künftige Zuhause der Erdmännchen entsteht in direkter Nachbarschaft zum Spielplatz Makatanda″ und zu den Zebras, die nach Angaben des Zoos mittlerweile aus dem Nashorngehege ausgezogen sind und sich seit Kurzem ein Gehege mit den Pinselohrschweinen in der afrikanischen Tierwelt teilen. Das Gehege der Esel habe durch den Neubau geringfügig verkleinert werden müssen, was die Tiere aber nicht störe. Wir haben sehr betagte Esel, die das Außengelände kaum noch nutzen und sich lieber im Innenbereich aufhalten. Sie haben deshalb einen neuen und größeren Stall bekommen″, heißt es dazu.
Doch nicht nur die Unterbringung der Vierbeiner ist erweitert worden, auch die Gruppe selbst habe Zuwachs erhalten. Eine Zebrastute aus dem Zoo Saarbrücken sei bereits integriert worden, eine weitere aus dem Zoo Breslau soll die Gruppe in Kürze komplettieren. Allerdings wird der erst im Juli 2020 zur Welt gekommene Hengst Barbaros den Zoo wiederum verlassen. Unser acht Jahre alter Hengst Django duldet kein zweites geschlechtsreifes Männchen in seiner Herde, auch nicht seinen Sohn″, sagt Klumpe über den Abschied. Wohin es das Zebra zieht, teilte der Zoo nicht mit.

Bildtexte:
Die Erdmännchen im Zoo Osnabrück bekommen bis zum Frühjahr ein neues Zuhause.
Große Pläne: Tobias Klumpe (Zoologische Leitung, links) und Thorsten Vaupel (Technischer Leiter) an der neuen Erdmännchen-Anlage. Neue Nachbarn sind dann die Zebras, die laut Zoo aus dem Nashorngehege ausgezogen sind.
Fotos:
Zoo Osnabrück/ Lisa Simon
Autor:
André Pottebaum


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