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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stadtbahn: Initiative setzt auf Bundeszuschüsse
Zwischenüberschrift:
SBI will Gutachter begleiten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die Osnabrücker Stadtbahninitiative (SBI) rechnet damit, dass die nächste Bundesregierung mehr Geld für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs bereitstellen wird und dass vor allem Stadtbahnen gefördert werden. Vor diesem Hintergrund begrüßt sie den jüngsten Beschluss des Rates, ein Gutachten in Auftrag zu geben.
Einstimmig hatte der Rat 80 000 Euro für eine erste Untersuchung bewilligt, mit der die Chancen eines schienengebundenen Nahverkehrs in Osnabrück ausgelotet werden sollen. Die SBI, die sich mit einer Petition für diesen Schritt eingesetzt hatte, erwartet nun, dass das Gutachten unverzüglich in Auftrag gegeben wird. Ziel sei es, im Laufe des nächsten Jahres ein Ergebnis zu haben, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Falls es demnächst Fördermittel des Bundes gebe, seien zuerst die Kommunen am Zug, die schon erste Pläne in der Schublade″ hätten. Diese Erwartungen, so versichert die Initiative, knüpften sich keineswegs an parteipolitische Farben.
Die Initiative hatte sich für das Gutachten eingesetzt, weil ein schienengebundener öffentlicher Nahverkehr im sogenannten Lindschulte-Gutachten lapidar als unwirtschaftlich bezeichnet wurde, ohne dass näher darauf eingegangen wurde. Zudem sei die Öffentlichkeit nicht beteiligt worden. Das soll nach dem Willen der SBI jetzt anders werden. Wir möchten als sachkundige Bürger weiterhin unsere Expertise einbringen″, betont Rolf Brinkmann, Gründungsmitglied der Initiative. Deshalb soll ein Beirat die Arbeit des Gutachterbüros kontinuierlich begleiten. Wir wollen nicht noch einmal, dass das Gutachten nur in Hinterzimmern entsteht″, vermerkt SBI-Mitglied Stefan van Lente.
Allen Parteien sei mittlerweile klar geworden, dass es klimapolitisch zwei Minuten vor zwölf″ sei und dass der Klimatreiber Autoverkehr″ in den urbanen Räumen mit Leichtigkeit reduziert werden könne, wenn es Alternativen zum Umsteigen gebe, schreibt die Stadtbahninitiative. Das gelte auch für die Region Osnabrück. Vor allem Pendlern müsse eine Alternative angeboten werden. Mit Bussen allein sei das nicht zu schaffen, betont Thomas Haarmann. Und weil die Stadtbahn nicht an der Stadtgrenze enden dürfe, gehörten auch Politiker und Bürgervertreter aus dem Landkreis in den Beirat, der das Gutachten begleiten soll.

Bildtext:
Umsteigen am Osnabrücker Neumarkt, das wäre die Vision, auf die die Stadtbahninitiative hofft.
Fotomontage:
Stadtbahn-Initiative/ Stefan van Lente
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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