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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Neuer „Piesberger Traumpfad″ wird am Samstag eröffnet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Spazierengehen ohne Tempovorgabe und Zielorientierung, dabei in die Natur schauen und wie beiläufig Literatur erleben darum geht es bei den 2005 gestarteten Piesberger Traumpfaden″. Wurde das von Prof. Dr. Jutta Wermke angeregte Projekt anfangs mit Texten von Studierenden der Universität Osnabrück begleitet, stößt der Traumpfad″-Spaziergänger nun auf Texte von Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Jahrhunderten und literarischen Strömungen.
So wird es auch beim 20. Piesberger Traumpfad″ sein, der als zweiteiliges Gemeinschaftsprojekt von Piesberger Gesellschaftshaus und Jutta Wermke konzipiert wurde. Die Eröffnung des ersten Teils dieses Traumpfades″ findet an diesem Samstag auf dem oberen Teil des Berges zwischen der Aussichtsplattform Steinbruch und dem Aussichtsturm Felsrippe statt.
Als Orientierungshilfe dienen rote Schilder, die beim Piesberger Gesellschaftshaus, beim Parkplatz am Grubenweg in Lechtingen oder beim Museum Industriekultur Osnabrück, Fürstenauer Weg, zu finden sind. Angelegt bis zum Herbst nächsten Jahres, kann der Traumpfad″-Wanderer auf seinem Weg sieben Guckkästen mit literarischen Texten finden, die unter dem Leitmotiv Die Kunst des Gehens″ den Prozess des Spazierens ebenso thematisieren wie das Suchen und Finden von Wegen. Zudem bietet die Sicht durch den kreativ gestalteten Guckkasten-Rahmen ungewohnte Blickwinkel auf die Landschaft.
Zu den von Jutta Wermke zusammengestellten Guckkastentexten″ gehören Zitate von Friedrich Nietzsche, Jean Paul oder Laotse oder Betrachtungen und Kommentare des Berlin-Flaneurs Franz Hessel, des bekennenden Lauf-Muffels Gottfried Benn oder Erich Kästners Gedichts Nächtliches Rezept für Städter″.
Der zweite Teil des 20. Piesberger Traumpfads″ soll im kommenden Frühjahr unten am Piesberger Gesellschaftshaus und dem Zechenbahnhof eröffnet werden. Parallel dazu wird auch ein neuer Rundweg zwischen Haseschacht-Gebäude und Zechenbahnhof angelegt, der unter der Bezeichnung KulturWege″ Appetit auf weitere Piesberg-Exkursionen machen soll. Oder wie es in einem Guckkastentext″ von Mark Twain heißt: Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun.″

Bildtext:
Neue Blickwinkel durch den Guckkasten: Prof. Dr. Jutta Wermke (links) und Imke Wedemeyer (Piesberger Gesellschaftshaus) stellen den neuen Piesberger Traumpfad″ vor.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Uta Biestmann-Kotte


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