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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Angebote für alle Generationen
Zwischenüberschrift:
So sieht der neue Großspielplatz im Osnabrücker Hasepark aus
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Trampolin, Kletterturm, Rutsche, aber auch Sportgeräte und Sitzgelegenheiten: Auf gut 10 000 Quadratmetern ist im Hasepark zwischen Buerscher Straße und An der Rosenburg ein vollkommen neuer Großspielplatz errichtet worden, der ein Ort für die ganze Familie sein soll. Am Mittwochvormittag wurde das Areal von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert offiziell eröffnet.
Ist der Spielplatz besser geworden, als ihr gedacht habt?″, fragte Griesert die Kinder. Die einhellige Meinung war überwältigend. Der Spielplatz scheint perfekt zu sein. Dabei haben sich die Planer direkt von den Wünschen der Kinder inspirieren lassen. In den Osterferien 2019 hatten die Schinkelkids″ in einem dreitägigen Workshop ihre Ideen zusammengetragen. Damals erschien vieles, was jetzt Wirklichkeit geworden ist, eher wie ein Märchenland.
Wir haben alle von den Kindern gewünschten Funktionen untergebracht″, sagt Jonas Hageböke. Oben auf dem Hügel gibt es die Spielwelt, die sich die Kinder gewünscht hatten. Von der Kleinkinderschaukel über das Karussell, das auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist, bis hin zum Kletterturn mit Rutsche alle Wünsche wurden umgesetzt. Besonders stolz ist Hageböke auf das Karussell: Die Bügel lassen sich hochklappen. Das löst die Bremse des Karussells aus. Der Rollstuhlfahrer kann auf die Plattform fahren, schließt den Bügel und es kann losgehen.″
Schön geworden ist auch der bunte Boden. Der spezielle Untergrund ist gefedert und erlaubt auch mal eine kleine Bruchlandung. Mehrere Tage Wärme und Trockenheit brauchten die Fachleute für die Verlegung. Jetzt geht Hageböke von einer Lebensdauer von gut 20 Jahren aus. Der Boden hält alles aus, außer vielleicht offenes Feuer″, meint er. Gleiches gelte für das Doppeltrampolin.
Wir haben sehr gute Erfahrungen mit diesen Materialien″, so Hageböke, der auch schon Spielplätze in sozialen Brennpunkten in Hamburg ausgestattet hat. Durch die enge Verbindung mit dem Viertel und den Bewohnern hoffe er darauf, dass es keinen Vandalismus geben werde.
Trotzdem ist Kontrolle nötig. In den kommenden Wochen will die Stadt verstärkt auf Sauberkeit und Ordnung auf dem Spielplatz achten. Schließlich geht es auch darum, dem Hasepark wieder ein positives Image zu verpassen. Und dazu gehört auch, dass der Spielplatz sauber ist″, so Hageböke.
Der Mehrgenerationenspielplatz im Hasepark ist der zweite Großspielplatz in der Stadt. Wie an der Lerchenstraße sollen auch hier die Generationen zusammenkommen. Dafür hat die Stadt neben den Spielmöglichkeiten für Kinder auch ein vielfältiges Angebot für Jugendliche, Familien und Senioren geschaffen. Neben den Spielgeräten gibt es im unteren Bereich zur Hase hin einen Sportbereich und jetzt auch einen Bereich für Parcours und Calisthenics (Übungen mit dem Eigengewicht).
Entlang des Haseuferwegs wurden in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat die Bewegungsübungen ergänzt. Gleichzeitig wurde der ganze Bereich barrierefrei gestaltet. Neben dem Karussell sind auch das Spielhaus und die Nestschaukel für jeden zugänglich. Die Sitztische sind mit dem Rollstuhl unterfahrbar.
Insgesamt hat die Stadt mehr als 900 000 Euro in die Anlage investiert, zwei Drittel davon in den Spielplatz selbst. Eine Investition in die soziale Stadt″ und gut angelegtes Geld″ nannte Griesert das Engagement der Stadt. Er hoffe, dass sich in den kommenden Jahren weitere solcher Anlagen realisieren lassen, so der Bürgermeister. Mit der Einweihung ist der Spielplatz am Hasepark noch nicht ganz fertig. Im Frühjahr soll noch eine Toilettenanlage hinzukommen.

Bildtext:
Das macht auch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert Spaß: Bei der Eröffnung des Mehrgenerationenspielplatzes im Hasepark probierte er das Trampolin aus.
Fotos:
Jörn Martens
Autor:
Robert Schäfer


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