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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Schon mehr als 200 Lastenräder bezuschusst
Zwischenüberschrift:
Wie viel Geld bislang in Osnabrück floss
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück 200 000 Euro hatte die Stadt Osnabrück im laufenden Jahr für ihr Lastenrad-Förderprogramm bereitgestellt, doch das Geld war schnell weg. Bis Ende Oktober gingen bei der Stadt 223 Anträge ein, 310 000 Euro sind bislang vergeben. Die 310 000 Euro verteilen sich auf 202 bewilligte Anträge einige wurde zurückgezogen oder abgelehnt. Das Gros der Antragsteller sind Privatpersonen (179), 23 Förderungen für Lastenräder bewilligte die Verwaltung etwa für Kleinstunternehmer und Vereine.

Meist mit Motor

Private Lastenräder förderte die Stadt mit durchschnittlich 695 Euro. Räder mit E-Motor (Lastenpedelecs) wurden mit durchschnittlich 1537 Euro bezuschusst. Nicht private Räder wurde mit 345 Euro gefördert, Lastenpedelecs mit 1104 Euro. Nur wenige Radfahrer entschieden sich für die Variante ohne Hilfsmotor: Ihr Anteil beträgt lediglich 3 Prozent.
Im März hatte der Rat der Stadt das Förderprogramm auf Initiative der Grünen beschlossen und im Juni gestartet. Anfangs hatte der Rat 400 000 Euro beschlossen 200 000 für das laufende und je 100 000 Euro für die Jahre 2021 und 2022. Doch die ersten 200 000 Euro waren schnell weg mehr als 50 Prozent der bisherigen Anträge waren in den ersten vier Tagen eingegangen –, daher zog die Verwaltung die Gelder der beiden Folgejahre auf Antrag der Grünen vor. 400 000 Euro waren also in diesem Jahr zu vergeben, 310 000 Euro sind weg, wie der Umweltausschuss am Donnerstag in einer Vorlage erfährt. Darüber hinaus soll es für die Jahre 2021 und 2022 wieder je 100 000 Euro geben, womit sich die Förderung über drei Jahre auf 600 000 Euro erhöhte.
Ein Förderkriterium soll nun konkretisiert werden: der verlängerte Radstand. Die juristische Prüfung habe ergeben, dieses verlängerter Radstand″ könne nicht greifen, da dieser nirgends genau definiert sei.

Konkreter Radstand

Schließlich gibt es Lastenräder mit kurzem Radstand. Daher habe die Verwaltung den Radstand bei den Anträgen nicht mehr berücksichtigt. Um sich juristisch abzusichern, soll der Radstand nun auf mindestens 1, 38 Meter festgelegt werden. Mit dieser Festlegung ist gesichert, dass Fahrräder, die lediglich einen verstärkten Rahmen sowie verstärkte Gepäckträger bei gleichzeitig herkömmlicher Bauart haben, nicht zu fördern sind″, heißt es in der Beschlussvorlage von Holger Clodius, Leiter des Fachbereichs Städtebau.
Im kommenden Jahr plant die Verwaltung, ihr Förderprogramm verstärkt zu bewerben insbesondere die nicht private Fördermöglichkeit etwa für Gewerbetreibende und Freiberufler.

Bildtext:
Immer häufiger in Osnabrück zu sehen: Lastenpedelecs, mit denen sich viel transportieren lässt. Seit April dürfen auch Kinder mit diesen speziellen Rädern transportiert werden.
Foto:
www.pd-f.de/ Kay Tkatzik

So viel Geld gibt es für Antragssteller

Für Privatpersonen beträgt die Höhe der Zuwendung 33 Prozent der Anschaffungskosten , maximal jedoch 750, 00 Euro für Lastenfahrräder (mit Pedalantrieb ohne Tretunterstützung). Für Lastenpedelecs gibt es bis zu 2000 Euro.
Für Kleinstunternehmen, sonstige Selbstständige und Freiberufler, eingetragene oder gemeinnützige Vereine und Verbände beträgt die Höhe der Zuwendung 25 Prozent vom Anschaffungspreis, maximal jedoch 500, 00 Euro für Lastenfahrräder und 1500, 00 Euro für Lastenpedelecs.
Autor:
Jörg Sanders


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