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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Fußgänger wünschen mehr Licht im Tunnel
Zwischenüberschrift:
Unterführung am Güterbahnhof ist spärlich beleuchtet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Drei Leuchtstoffröhren hängen an der Wand. Eine davon ist kaputt, die anderen beklebt mit Fußballstickern. Viel Licht bleibt da nicht, meterlange dunkle Schatten ziehen sich durch den Fußgänger-Tunnel zwischen altem Güterbahnhof und Bahn-Parkhaus. Das ist schon unangenehm″, sagt eine junge Frau, die spätabends die Eisenbahnunterführung neben der Hase nutzt. Sie kommt von der Arbeit, der Fußgängertunnel ist eine Abkürzung für sie. Spärliche Beleuchtung lockt Straftäter an″, sagt Anke Hamker von der Polizei Osnabrück. Mindestens viermal raubten, schlugen oder pöbelten dort laut Polizei im letzten Jahr Kriminelle. In einem Fall rannte eine ganze Gruppe das Opfer um und schlug ihm in das Gesicht. Im Juli 2011 kam es in der Unterführung zu einer Pöbelei zwischen jungen Männern; einer von ihnen verlor einen Schneidezahn. Diese Rangelei eskalierte wenig später die Folge: Einer der jungen Männer musste nach einer handfesten Schlägerei mehrfach operiert werden. Er ist auf einem Ohr taub und kann nicht mehr richtig sehen. Möglicherweise wird er niemals wieder normal arbeiten können. Unter der Eisenbahnbrücke gibt es aber nicht nur wenig Licht, auch ist der Fußgängerweg kaum einsehbar. An der richtigen Stelle im Tunnel haben Räuber und Messerstecher gute Chancen, nicht gesehen zu werden. Auch deshalb sorgen sich Osnabrücker Eltern; eine Mutter schreibt unserer Zeitung auf Facebook: Die Gewalt hat in dem Bereich extrem zugenommen, aber die Stadt Osnabrück hat nicht nachgezogen, was man eindrucksvoll an der Unterführung erkennen kann.″ Oft würden auch ihre Kinder nachts zwischen Diskotheken und McDonald′ s am Bahnhof pendeln. Die Mutter wünscht sich deshalb eine bessere Ausleuchtung der Straßen und der Unterführung, um das Gewaltpotenzial zu senken″. Für die Beleuchtung sind die Stadtwerke zuständig. Sie wollen zunächst die kaputte Neonröhre austauschen: Eine Reparatur ist selbstverständlich″, so Burghard Gutowski von den Stadtwerken. Dass generell zu wenig Licht im Tunnel sei, will Gutowski nicht bestätigen. Das ist sehr subjektiv. Dem einen ist das zu hell, dem anderen zu dunkel.″ Die Beleuchtung existiere seit mehr als dreißig Jahren im jetzigen Zustand, so Gutowski. Noch nie sei es zu Beschwerden gekommen. Dass es wirklich so dunkel ist, kann ich mir nicht vorstellen″, sagt er. Trotzdem wollen sich die Stadtwerke den Tunnel aber anschauen und dann unter Umständen etwas ändern. Wenn man sich mehr Licht wünscht, würden wir das mit der Stadt absprechen″, sagt Gutowski.

Bildtext:
Kaum Licht gibt es im Tunnel am Güterbahnhof.
Foto:
Archiv
Autor:
dmi


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