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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ausschuss stellt die Weichen
Zwischenüberschrift:
Schon viele Bewerber für das Gewerbegebiet am Eselspatt in Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Für das Gewerbegebiet am Eselspatt gibt es zwar noch keinen rechtskräftigen Bebauungsplan, aber schon viele Bewerber. Das wurde jetzt deutlich, als der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt die Weichen für das weitere Verfahren stellte und zwar einstimmig.
Das 15 Hektar große Plangebiet an der Autobahn 30 wird derzeit als Ackerland bewirtschaftet und gilt als letzte große Freifläche in Hellern. Nach den Vorstellungen der Stadt soll der größere Teil davon für eine gewerbliche Nutzung erschlossen werden, im westlichen Teil sind Wald- und Wiesenflächen für Kompensationsmaßnahmen vorgesehen. In einer früheren Bürgerbeteiligung war der Flächenverbrauch kritisiert worden, die Stadtplaner wollen deshalb Grasdächer vorschreiben und die Versiegelung von Parkplätzen begrenzen.
Von der Ausschussvorsitzenden Anette Meyer zu Strohen (CDU) gab es viel Lob für die großzügige Begrünung. Für die SPD-Fraktion betonte Ratsherr Heiko Panzer, dass mit der Planung auch Grünverbindungen gesichert würden. Er bedauerte zugleich, dass der geplante Kreisverkehr an der Blankenburg im aktuellen Entwurf nicht mehr vorgesehen ist, weil der Eigentümer eines dafür benötigten Grundstücks nicht verkaufsbereit sei.
Die Verkehrsanbindung des Gewerbegebiets wird in Hellern kritisch gesehen, weil das Straßennetz ohnehin schon stark belastet ist.
Jens Meier von den Grünen, der dem Ausschuss als hinzugewähltes Mitglied angehört, sprach sich für eine strategische Vermarktung″ der Gewerbegrundstücke aus, weil sich schon jetzt abzeichne, dass die Stadt Osnabrück nicht mehr viele Flächen auf den Markt bringen könne. Aus diesem Grund sei es auch sinnvoll, möglichst in die Höhe zu bauen.
Nach dem Bebauungsplanentwurf dürfen bis zu drei Vollgeschosse errichtet werden, als maximale Gebäudehöhe sind 14, 5 Meter angegeben. Bürogebäude seien erwünscht″, heißt es zur Nutzung. Im Ausschuss wurde aber von mehreren Politikern betont, dass auch Handwerksbetriebe im Gewerbegebiet am Eselspatt eine Chance bekommen sollten.
Für die Vermarktung der Flächen ist die Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) zuständig. WFO-Prokuristin Petra Bergmann erklärte dazu, dass bei der Vergabe eng mit der Wirtschaft und dem Erschließungsträger, der Firma Echterhoff, kooperiert werde. Zugleich machte sie deutlich: Für alle Grundstücke liegen schon Reservierungen vor.″
Für das Gewerbegebiet hatte sich im Vorfeld der Sitzung auch eine ungewöhnliche Allianz ausgesprochen: IHK, Wirtschaftsförderung und IG Metall betonten in einer gemeinsamen Stellungnahme, dass am Eselspatt zahlreiche Arbeitsplätze entstehen könnten.

Bildtext:
Direkt an der Autobahn A30 liegt das geplante Gewerbegebiet. Der Eselspatt ist der schmale Weg am oberen Rand der markierten Fläche. Er soll als Rad- und Fußweg erhalten bleiben.
Foto:
Geodaten Osnabrück
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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