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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ungewöhnliche Allianz für Gewerbegebiet am Eselspatt
Zwischenüberschrift:
„Wachstum braucht Raum″: Gemeinsame Stellungnahme von Wirtschaft und IG Metall Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Für das geplante Gewerbegebiet am Eselspatt in Hellern hat sich eine ungewöhnliche Allianz zusammengefunden: IHK, Wirtschaftsförderung und IG Metall Osnabrück sprechen sich für die Erschließung der Fläche aus, um die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu ermöglichen.
Flächen schaffen
Wenn Osnabrück im Wettbewerb mit anderen Oberzentren attraktiv bleiben wolle für Investoren und qualifizierte Fach- und Führungskräfte, müsse die Stadt mehr Flächen für Wohnen und Gewerbe schaffen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, des Vereins für Wirtschaftsförderung Osnabrück (VWO) und der IG Metall. Wachstum braucht Raum″, betonen die Unterzeichner, ein quantitativ und qualitativ gutes Angebot an Flächen für Wohnungen und Unternehmen sei unerlässlich dafür. So werde das geplante Gewerbegebiet Eselspatt für neue Beschäftigung und Einkommen sorgen, schreiben IHK-Präsident Uwe Goebel und IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf.
VWO-Vorstand Niklas Sievert warnt, Städte wie Münster und Oldenburg könnten Osnabrück beim Wachstum von Bevölkerung und Beschäftigung den Rang ablaufen. Ein wichtiger Faktor dabei sei die konsequente Bebauung geeigneter Flächen, etwa an verkehrsgünstigen Standorten in Autobahnnähe. Erfreulich sei, dass durch die Initiative der Coppenrath-Stiftung auf dem brach liegenden ehemaligen Güterbahnhof ein attraktives neues Stadtviertel entwickelt werden könne.
Wohnraum anbieten
Stephan Soldanski, Erster Bevollmächtigter der IG Metall, bezeichnet es als Alarmsignal″, dass eine steigende Zahl von Menschen zurzeit mehr als 26 000 täglich von Osnabrück in die umliegenden Orte pendle. Dies sei ein Zeichen, dass gute Arbeitsplätze in Osnabrück fehlten. Wenn es uns gelänge, einem Teil der Auspendler Arbeit und einem Teil der fast 57 000 Einpendler in der Stadt Wohnraum anzubieten, wäre dies auch ein Beitrag zur Entlastung von Straßen und Umwelt.″ Bei neuen Erschließungen sei wichtig, dass Osnabrück so lebenswert bleibt, wie wir es uns vorstellen″. Wertvolle Naturräume gelte es zu erhalten, meint Soldanski.

Bildtext:
Für das Gewerbegebiet am Eselspatt sprechen sich die Wirtschaftsförderung Osnabrück, die IG Metall und die IHK aus.
Foto:
Swaantje Hehmann
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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