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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
CDU: Gewerbegebiet Eselspatt wird dringend gebraucht
Zwischenüberschrift:
Ratsfraktion sieht Arbeitsplätze in Gefahr / Flächenmangel vertreibt Firmen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Im Streit über das geplante Gewerbegebiet Eselspatt in Hellern spricht sich die CDU-Ratsfraktion deutlich für eine Realisierung aus. Osnabrück müsse wirtschaftsfreundlicher werden, wenn Unternehmen an der Abwanderung gehindert werden sollen.
Die Stadt will auf einer 15 Hektar großen Freifläche, der letzten in Hellern, den Bau von mehrgeschossigen Bürogebäuden erlauben. Das dreieckige Plangebiet grenzt im Norden an die Autobahn A 30 und im Süden an den Tecklenburger Fußweg. Bislang dient es zum Anbau von Mais und Weizen. Ein Teil ist Wald.
Anwohner kritisieren die im Bebauungsplan An der Blankenburg/ Eselspatt vorgesehene Versiegelung. Doch sie haben nicht nur die Verwaltung, sondern auch die größte Fraktion im Osnabrücker Rat gegen sich. Wir brauchen dringend neue Gewerbegebiete″, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Fritz Brickwedde in einer Mitteilung vom Sonntag. Andernfalls drohten Unternehmen abzuwandern und Arbeitsplätze verloren zu gehen. Zudem werde das Gewerbegebiet Eselspatt ökologisch wertvoller, als es heute ist″.
Schon heute verließen zu viele Fachkräfte die Stadt, und zu wenige Absolventen von Universität und Hochschule blieben hier, so Brickwedde. Die Zahl der Auspendler sei in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Wegen des Flächenmangels″ würden Unternehmen aus Osnabrück ihren Sitz zum Beispiel nach Lotte oder Ladbergen verlegen. Es bestehe die Gefahr, dass weitere Firmen diesem Beispiel folgen. Die Konkurrenz der Standorte um Unternehmen, Investitionen und Talente ist groß.″
Politik und Verwaltung hätten das geplante Gewerbegebiet in Hellern bereits 2016 auf den Weg gebracht, erinnerte der CDU-Fraktionschef. 2017 habe es auch schon Anhörungen gegeben. Nach Auffassung der Christdemokraten handele es sich um einen von der Bauverwaltung sorgfältig zwischen Ökonomie und Ökologie austarierten Entwurf″. Neben Bürohäusern mit begrünten Dächern werde es jede Menge neuer Bäume, Sträucher und Hecken geben, außerdem eine extensiv genutzte Mähwiese, die zahlreichen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum biete. Brickwedde: Es gebe deshalb viele gute Gründe, für dieses neue Gewerbegebiet zu stimmen″ nicht zuletzt den, dass die zusätzlichen Gebäude als Lärmschutz für bestehende Wohnungen wirken würden.
Autor:
Sebastian Stricker


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