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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Technik und Umwelt
 
Adventsdeko jetzt planen
 
Recycling verbessern: Schwarze Kunststoffverpackungen vermeiden
Zwischenüberschrift:
Gibt es überhaupt nachhaltige Elektronik?
 
Feiertagsplanung im Dezember: Blumenschmuck für daheim
Artikel:
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Originaltext:
Las Vegas Nachhaltigkeit und moderne Unterhaltungselektronik sind zwei Dinge, die sich auf den ersten Blick nicht unter einen Hut bringen lassen. Aber vielleicht auf den zweiten?
Neue Fernseher und Notebooks, vernetzte Lautsprecher und Lampen die Liste der auf der letzten Technikmesse CES vorgestellten Neuheiten ist lang. Was hier weniger im Vordergrund steht, ist die andere Seite der Digitalisierung. Die ganze Technik verbraucht eine Menge Strom und Ressourcen. Aber gibt es überhaupt so etwas wie nachhaltige Unterhaltungselektronik? Und wenn ja: Wie erkennen Verbraucherinnen und Verbraucher sie?
Thema wird der Industrie langsam bewusst: Wirklich nachhaltige Elektronik herzustellen, sei gar nicht so einfach, erklärt Sebastian Klöß vom IT-Branchenverband Bitkom. Das fange bei den Ressourcen an und gehe bei Zusammensetzung der Materialien und der Herstellung weiter.
Die Industrie wird sich des Themas immer mehr bewusst″, hat Klöß festgestellt. Etwa beim Wiederverwenden von Materialien oder dem Bezug von Rohstoffen aus konfliktfreien Quellen. Branchenstandard ist das aber noch nicht.
Apple zum Beispiel kann einen Teil der Rohstoffe ausgedienter iPhones wieder in die Produktionskette integrieren. Einige Notebook- und Computermodelle bestehen etwa aus recyceltem Aluminium. HP zeigte auf der CES Geräte, deren mechanische Teile zu einem großen Teil aus recycelten Rohstoffen bestehen.
Viele kleine Schritten an vielen Stellen: Und sucht man ein wenig, findet man sie doch: Unternehmen, die das mit der Nachhaltigkeit versuchen. Etwa der kalifornische Hersteller von Smartphone-Zubehör Nomad. Seit 2018 kompensiert das Unternehmen seine CO2-Emmissionen durch den Kauf von Zertifikaten. 2020 soll Nomad komplett CO2-neutral werden, erklärt Gründer Noah Dentzel.
Komplett umweltfreundliche Unterhaltungselektronik gebe es nicht, sagt Dentzel, man könne aber an vielen anderen Stellen ansetzen etwa bei umweltfreundlicheren Verpackungen und Materialien.
Ähnliche Wege geht das belgische Unternehmen COO bei seinem Linedock genannten Macbook-Dock mit Akku und Extraspeicher. Bei der Herstellung des Docks verzichtet die Firma auf Plastik, soweit es geht, sagt Gründer Quentin Malgaud.
Als Käufer hat man die Last der Recherche: Einheitliche Siegel zur Orientierung gibt es dabei nicht. Aber wenn Verzicht keine Option ist, was können Verbraucher dann tun? Zum einen langlebige Produkte nutzen, sagt Bitkom-Mann Sebastian Klöß. Wenn man Wert auf Nachhaltigkeit geht, muss man sich vielleicht von dem Gedanken verabschieden, immer das neueste Gadget zu haben.″
Viele Geräte sind irgendwann aber veraltet oder mangels Software-Updates unsicher. Bei Smartphones lohnt daher der Blick auf die Updatepolitik der Hersteller. Apples iPhones erhalten in der Regel für mindestens vier Jahre frische Software, Geräte aus Googles Android-One-Programm immerhin für zwei bis drei Jahre.
Nachhaltig ist auch, was sich gut reparieren lässt. Portale wie Ifixit.com geben hier gute Orientierung. Manche Hersteller setzen schon auf umfassende Reparierbarkeit. Der Hersteller Shiftphone aus Deutschland baut seine Smartphones so auf, dass Nutzer defekte Batterien oder ein gesprungenes Display selbst austauschen können.
Folgeverbrauch von gekauften Geräten zählt mit Computer, Fernseher und Smartphones haben aber auch nach ihrer Herstellung einen ökologischen Fußabdruck. Für ihren Betrieb ist eine riesige Infrastruktur aus Rechenzentren und Datenleitungen im Hintergrund nötig. Auch das verbraucht eine Menge Strom.
Wer hier seinen Fußabdruck verkleinern will, nutzt besser Angebote von Unternehmen, die zum Beispiel Strom aus erneuerbaren Energien nutzen. Welche das sind, verrät etwa der regelmäßig erscheinende Report Grüner klicken″ der Umweltschutzorganisation Greenpeace.
Und dann gibt es doch noch einige Siegel, die zumindest etwas Orientierung geben. Zum Beispiel der Blaue Engel oder das EU-Energielabel. So erfahren Verbraucher immerhin etwas über den Stromverbrauch eines Geräts. Und über den Produktfinder von TCO Certified lassen sich etwa Notebooks, Computer, Tablets oder Smartphones aufspüren, die gewisse Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Bildtexte:
Elektroschrott ohne Ende - lässt sich da wirklich nichts machen?
Zubehörhersteller Nomad verwendet zum Beispiel für seine Smartphonehüllen und Ladegeräte nur zertifiziertes Leder. Die CO2-Emissionen des Unternehmens werden kompensiert.
Fotos:
Heiko Wolfraum/ dpa/ dpa-tmn, Florian Schuh/ dpa-tmn

Düsseldorf Feiertage geben dem Jahr Struktur. Vor allem Weihnachten und Silvester zählen zu den wichtigsten Terminen, mit denen die meisten von uns ob nun religiös oder nicht viele Erinnerungen, Emotionen und auch Erwartungen verbinden. Deshalb lässt wohl kaum jemand die beiden Feste ungeplant auf sich zukommen.
Denn am Ende des Jahres will man sich noch einmal etwas gönnen und es sich im Kreise seiner Lieben gutgehenlassen. Wer die Zeit zuhause verbringt, backt daher schon im Vorfeld Kuchen oder Plätzchen, legt die Menüfolge für das Essen fest, wählt Getränke sorgfältig aus und dekoriert die Wohnung stimmungsvoll.
Schnittblumen beispielsweise gehören jetzt zu einem gemütlich eingerichteten Heim einfach dazu. Vor allem Anthurien stehen während der Festtage hoch im Kurs. Die ungewöhnliche Form ihrer großen, farbigen Hochblätter macht sie einzigartig in der Blumenwelt: Sie sind meistens oval oder herzförmig und werden häufig für die Blüte gehalten. Bei einigen Sorten glänzen sie auffällig, so, als seien sie gerade frisch lackiert worden. Die eigentlichen Blüten sind dagegen eher unscheinbar und befinden sich an der kolbenförmigen Ähre, die vorwitzig aus dem Hochblatt herausragt.
Stimmungsvoll arrangieren
Mit Anthurien lässt sich der gedeckte Tisch an den Feiertagen mit wenig Aufwand schmücken. Schon einige wenige Stiele machen in der Vase viel her. Vor allem Sorten mit Hochblättern in dunklen Tönen z. B. Bordeauxrot oder Schokobraun wirken sehr edel.
Aber auch Anthurien in hellen Farben wie Weiß, Elfenbein oder Perlmutt strahlen Eleganz und erhabene Schönheit aus. Zu den Festtagen lassen sich die Exoten auch ideenreich mit anderen Schnittblumen, Blattwerk oder Ästen arrangieren. Wählt man beispielsweise in der Weihnachtszeit ganz traditionell Tannengrün als Vasenpartner, bilden die glänzenden Hochblätter der Anthurien einen wunderbaren Kontrast zu den spitzen Nadeln.
Auch zwischen knorrigem Geäst mit Beeren, Hagebutten oder kleinen Zieräpfeln haben sie einen glamourösen Auftritt. Das silbergraue Blattwerk von Eukalyptuszweigen oder Disteln passt ebenfalls gut in die Jahreszeit und lässt die Anthurien strahlen. Wählt man als Partner andere Schnittblumen, ist es jetzt im Winter empfehlenswert möglichst in der gleichen Farbfamilie zu bleiben. Die unterschiedlichen Blütenformen sorgen dann für Abwechslung im Strauß oder Gesteck und das Ganze wirkt dennoch elegant zurückhaltend.
Anthurien zählen übrigens zu den Schnittblumen mit der längsten Haltbarkeit. Wer sich vor Weihnachten einen Strauß holt, hat wahrscheinlich auch im neuen Jahr noch Freude an ihnen. Weitere Tipps und Informationen unter www.anthuriuminfo.com.

Bildtext:
Mit Anthurien lässt sich die Wohnung an den Feiertagen mit wenig Aufwand schmücken (links). Äste mit Beeren oder Zieräpfeln sowie andere Schnittblumen aus der gleichen Farbfamilie passen hervorragend zu diesen roten Anthurien (rechts). Die unterschiedlichen Blütenformen sorgen für Abwechslung im Strauß.
Weiße Weihnacht: Anthurien in hellen Farben strahlen Eleganz und erhabene Schönheit aus.
Fotos:
anthuriuminfo

Berlin Der letzte Weltrecyclingtag im März war ein Anlass, um über die Nutzung von wertvollen Ressourcen nachzudenken. In Deutschland wird viel recycelt aber jeder Einzelne kann es noch besser machen.
Jeder Einzelne kann in seinem Alltag helfen, das Recycling und die Wiederverwertung von wertvollen Ressourcen zu verbessern. Drei ungewöhnliche Vorschläge: Helle oder transparente Verpackungen kaufen : Schwarze oder sehr dunkel eingefärbte Verpackungen aus Kunststoff um Lebensmittel und Güter werden von den Scannern in den Sortieranlagen meist nicht richtig erkannt und können somit nicht recycelt werden, erläutert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Daher gilt der Tipp: Lieber helle Plastikverpackungen bevorzugen, wenn man die Auswahl hat.
Bio-Plastik nicht in Gelbe oder Grüne Tonne geben : „ Kompostierbares″ oder biologisch abbaubares″ Plastik ist oft problematisch. Viele Hersteller suggerierten nur, dass diese biologisch abbaubar seien wie Küchenabfälle, erklärt der VKU. Dabei handele es sich jedoch häufig um eine Mogelpackung. Es müsse folglich aufwendig aus Kompostieranlagen gesiebt und dann in den Restmüll gegeben werden.
Und selbst wenn nicht: Oft reichen die Bedingungen in privaten Komposthaufen oder in der Kompostieranlage nicht aus, damit das Bio-Plastik ausreichend schnell verrottet. Auch in den Recyclinganlagen für Plastik fallen die echten Bio-Plastiken heraus: Sie stören den Stoffkreislauf, weil sie eben nicht aus einem klassischen Kunststoff bestehen. Am Ende landen sie auch dann beim normalen Müll.
Was kann man besser machen? Auf Plastik beim Einkauf soweit wie möglich zu verzichten, ist immer noch Tipp Nummer eins.
Glas sachte in den Container werfen: Dieser Tipp klingt erst mal sonderbar. Aber laut VKU hat es durchaus einen Vorteil, wenn leere Glasflaschen und - behälter nicht beim Wurf in den Container zerbrechen. Denn je unbeschadeter das Glas ist, umso leichter ist es später zu recyceln, so der Verband.
Außerdem sollte man natürlich nach Farben trennen: Also Braunglas in den braunen Container geben, Grünglas in den grünen. Andersfarbige Flaschen etwa in Blau gehören ebenfalls in den Grünglascontainer.
Denn im Grünglas können am ehesten andersfarbige Gläser landen, ohne dass dadurch der Recyclingprozess beeinträchtigt wird, erklärt die Initiative der Glasrecycler.

Bildtext:
Je unbeschadeter Altglas im Container landet, umso leichter lässt es sich später recyceln.
Foto:
Silvia Marks/ dpa-tmn
Autor:
dpa, tmn, pm, GPP


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