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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kampagne für sozialen Wohnraum
Zwischenüberschrift:
Initiative bereitet Bürgerbegehren vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der Wohnraum in Osnabrück wird immer knapper. Insbesondere Menschen mit geringem Einkommen haben es schwer auf dem Wohnungsmarkt. Die " Kampagne für sozialen Wohnraum Osnabrück" will das ändern. " Aus unserer Sicht ist der Schlüssel zur Erreichung dieses Ziels die Wiedererrichtung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft. Damit hätte die Stadt wieder ein Instrument in der Hand, um aus eigener Kraft preiswerte Wohnungen anzubieten und mehr Einfluss auf Stadt- und Mietpreisentwicklung zu nehmen. Außerdem könnte sie so auch Menschen eine Wohnung verschaffen, die heute auf dem ' freien Wohnungmarkt' aus unterschiedlichen Gründen diskriminiert werden.", heißt es auf der Internetseite der Kampagne (https:// bezahlbrer-wohnraum-osnabrueck.de). Nach den Sommerferien möchten die Initiatoren um Stefan Wilker, Ingrid Ossenbeck und Klaus Schwietz beginnen, die nötigen Unterschriften für das Bürgerbegehren zu sammeln. Der Anfang Mai im rat beschlossene 10 Punkte-Plan zur Schaffung von mehr Wohnraum genügt der Initiative nicht, da die Pläne und deren Finanzierung nicht ausgereift seien. Die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft wird im rat auch von SPD, Grünen und Linken gefordert, denen jedoch die nötige Mehrheit fehlt. Der Bürgerentscheid über eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft ist das zentrale Anliegen der Kampagne. Diese will allerdings auch andere wohnungspolitische Themen in den Fokus der Öffentlichkeit rücken: " Vor der Entwicklung der Mieten auf dem ' freien Wohnungsmarkt' über Obdachlosigkeit bis hin zur Schaffung alternativer und genossenschaftlicher Wohnformen. Dafür wollen wir eine gemeinsame Plattform schaffen, in der neben Vertreter* innen von Organisationen und Verbänden auch möglichst viele direkt Betroffene mitarbeiten und ihre Anliegen und Vorschläge einbringen.
Autor:
Beate Nakamura


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