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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Hoch in die Luft und dann ins Wasser
Zwischenüberschrift:
Sprungkissenspektakel im Moskaubad
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Für die perfekte Arschbombe″ war Teamarbeit gefragt. Die Zusammenarbeit folgte dann einem einfachen Prinzip: Die Großen katapultierten die Kleinen. Mit hilfe eines überdimensionalen Luftkissens wurden die Jugendlichen regelrecht in die Höhe geschossen. Mitgebracht hatte das Wasserspielgerät die Ahoj-Brausen Arschbomben-Tour″, die gestern Nachmittag im Osnabrücker Moskaubad Station machte.

Bereits während der kleine Elektromotor das riesige Spielgerät aufblies, war das Interesse der Kinder und Jugendlichen im Wasser geweckt. Gespannt verfolgten sie vom Beckenrand aus, wie sich zunächst eine blaue Stufe und dann das große, gelbe Luftkissen entfalteten. Nachdem die schwimmende Absprungstation ins Wasser gelassen worden war, trauten sich schnell die ersten Freiwilligen an das Gerät.
Um sich ins Becken katapultieren zu lassen, rutschten die Kinder auf das vordere Ende des Kissens. Von der Stufe aus sprang dann ein Starthelfer auf den hinteren Teil und feuerte den Vordermann in die Luft. Der Effekt konnte sich sehen lassen: Die Kinder flogen in hohem Bogen durch die Luft und landeten im Wasser. Ein Kind nachdem anderen tauchte nach einem erfolgreichen Parabelflug lachend aus dem Wasser auf. Das war total cool″, zeigte sich beispielsweise Tayfun Karakus begeistert und stellte sich unmittelbar wieder hinten in der Schlange an. Diese großen Spielgeräte kommen immer toll an″, erklärte Verena Frankenberg, bei den Stadtwerken Osnabrück zuständig für Marketing und PR. Auch im Nettebad seien ähnliche Wasserspielgeräte immer ein Magnet für die Kinder und Jugendlichen.
Gefährlich sei der spritzige Badespaß aber nicht, versicherte Sonja Koslowski, Badleiterin im Moskaubad. Die Beckenränder seien weit genug entfernt. Einen leichten Bauch- oder Rückenplatscher″ könne man allerdings nicht ausschließen.
Wer das knallbunte Sprungkissen selbst ausprobieren möchte, hat am Donnerstagmorgen zwischen 9 und 13 Uhr noch einmal die Gelegenheit dazu. Dann macht die Ahoj-Brause Arschbomben-Tour″ halt im Solefreibad in Bad Laer.
Die nächste Sonderveranstaltung im Moskaubad findet am 19. August statt. Bei der Poolympiade″ soll dann an fünf Spielstationen ein olympischer Geist zu spüren sein, wie Frankenberg ankündigt.

Bildtexte:
Im Moskaubad spritzte am Montagnachmittag reichlich Wasser. Die Kinder und Jugendlichen verfolgten das Treiben aus dem Wasser und vom Beckenrand aus.
Gespannt warteten die Kinder auf ihren Absprung.
Fotos:
Michael Hehmann
Autor:
Sven Mechelhoff


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