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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Dumme Jungen″ gab es auch schon damals
Zwischenüberschrift:
Schöne Erinnerungen an eine unbeschwerte Zeit
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Endlich Ferien!″, hieß es gestern für die Schüler Niedersachsens. Viel Spaß in ihren Sommerferien hatten unsere Leser und OS-Nachbarn in den 1960er-Jahren an der Hollager Mühle und im Nettetal bei Knollmeyers Mühle.
Gisela Trentmann berichtet: Das Mädchen vorne auf dem Foto bin ich. Ich war damals 14 Jahre, und damit eines der ältesten Kinder, die an dieser Freizeit teilgenommen haben.″ Noch sehr lebhaft kann sie sich an die Stadtranderholung an der Hollager Mühle erinnern: Zweimal in der Woche fuhr ein Bus uns Kinder aus den Kirchengemeinden Heilig Kreuz und Herz Jesu zur Hollager Mühle. Neben einigen Müttern, die auch für die Verpflegung zuständig waren, beaufsichtigte und spielte Schwester Erna mit uns. Wir haben die Haster Schleuse angeschaut, einen Bauernhof besichtigt und für Pastor Niesmann Heidelbeeren gesammelt. Anschließend gab es Kakao, und wir aßen unsere mitgebrachten Brote. Es war eine wunderbare Zeit.″
Monika Helmkamp ist besonders dieser herrliche Sand hinter der Mühle″ in Erinnerung geblieben, man konnte buddeln wie heute am Nordseestrand″. Auch sie ist mit der Heilig-Kreuz-Gemeinde immer mit dem Bus dort hingefahren. Außerdem meint Monika Helmkamp zwei weitere Personen auf dem Foto identifizieren zu können: Die große Frau in der Mitte müsste Frau Eilers sein, die Frau des Schuhmachers von der Wesereschstraße. Der blonde stehende Junge in der Mitte könnte ein Sohn von Frau Eilers gewesen sein.″
Aus einem anderen Blickwinkel hat sich Peter S. das sommerliche Treiben an der Hollager Mühle zunächst angeschaut, um dann aber förmlich in das Geschehen mit hineingezogen zu werden. Ich bin in der Nähe der Hollager Mühle aufgewachsen. Wenn im Sommer die Feriengruppen kamen, stellte ich mich dazu und schaute den Feriengästen bei ihren Spielen zu. Dann wartete ich, bis mich irgendwann ein Jugendlicher oder ein größeres Kind an die Hand nahm und mich mitzog. So war ich, ob beim Ringelreigen um den Mühlenturm oder den heute schon vergessenen Singspielen wie , Laurenzia, liebe Laurenzia′ oder , Wer im Mai geboren ist′ immer integriert.″
Auch Frau Gödde denkt noch gerne an die Zeit zurück, als sie im Rahmen der Stadtranderholung zu Knollmeyers Mühle ins Nettetal gefahren ist: Zweimal in der Woche fuhr uns ein Bus dorthin. Viel Spaß hatten wir bei verschiedenen Spielen im Wald und am Ufer der Nette. Mittags gab es einen Eintopf von verbeulten Blechtellern, was uns aber damals nicht sonderlich störte.″
Das neue unbekannte Foto führt weg aus der unbeschwerten Ferienzeit, in die Wirklichkeit auf Osnabrücks Straßen. Hier ist von dummen Jungen ein Schaden von 80 DM verursacht worden! Osnabrücker Bürger! Das sind unsere Steuergroschen! So heißt es vorwurfsvoll auf dem Schild unter dem demolierten Verkehrshinweis.
Zu der Aufnahme fehlt jede weitere Information. So ist nicht bekannt, wann das Foto entstanden ist und welche Osnabrücker Straße hier zusehen ist. Interessant wäre es auch zu erfahren, ob man diese dummen Jungen″ erwischt hat.
Und wer hat veranlasst, dass diese mahnenden Worte überhaupt aufgehängt wurden? Schreiben Sie uns Ihre Informationen zu dem aktuellen unbekannten Foto auf OS-Nachbarn.de.

Bildtexte:
Ferienfreizeit im Sommer 1962.
Demoliertes Straßenschild in Osnabrück. Von wann ist diese Aufnahme?
Foto:
Kurt Löckmann, Archiv
Autor:
ek


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