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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Erinnerung an ermordete Juden
Zwischenüberschrift:
19 weitere Stolpersteine an sechs Adressen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Stolpersteinverlegungen geraten stets zu bewegenden Zeremonien an teils belebten Straßen. Gestern verlegten der Initiativkreis und viele Paten an sechs Adressen insgesamt 19 weitere Gedenktafeln dieses Mal ausschließlich für Mitglieder jüdischer Familien, die in den 1940er-Jahren in Konzentrationslagern ermordet wurden.

Regelmäßig wundern sich Fußgänger und Autofahrer, was es mit den Vorträgen aus Lautsprechern vor den Häusern auf sich hat und weshalb da so viele Menschen im Halbkreis vor den Türen stehen. In Osnabrück werden seit vier Jahren viermal im Jahr Stolpersteine dort verlegt, wo Opfer der Nationalsozialisten gelebt haben, bis sie verschleppt und ermordet wurden unter anderen für Juden, Sinti, Roma, Kritiker des NS-Regimes, Deserteure und Menschen mit Behinderungen. Mittlerweile beteiligen sich mehr als 600 Kommunen in ganz Europa an der Initiative des Kölner Künstlers Gunter Demnig.
Adolf Hitler hatte bereits lange vor seiner Machtergreifung von einer jüdischen Weltverschwörung″ gesprochen und ließ im Schatten des Zweiten Weltkrieges sechs Millionen europäische Juden ermorden unter anderen die Familie Stern ausd er Hasestraße, die Familie Meyer vom Nikolaiort, das Ehepaar Ehrlich aus der Großen Straße, die Familien Hess und Schoeps vom Kampund aus der Möserstraße. Für sie wurden gestern Stolpersteine verlegt.
Im Laufe der kommenden Wochen werden wir in einer Serie über die Schicksale der ermordeten jüdischen Familien berichten.

Bildtext:
Gestern gestalteten unter anderen Schüler des Ratsgymnasiums und der Herman-Nohl-Schule die Stolpersteinverlegung für die jüdische Familie Stern, die von Nationalsozialisten nach Riga verschleppt und ermordet wurde.
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Jann Weber


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