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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Voxtrups „grüner Garten″ soll stärker verdichtet werden
Zwischenüberschrift:
Neue Pläne für geplantes Wohngebiet fordern Umdenken
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Das geplante Baugebiet im Grünen Garten″ an der Meller Landstraße in Osnabrück soll stärker verdichtet werden als in den ersten Entwürfen vorgesehen. Außerdem ist eine Entwässerung auf dem Gelände nebenan geplant. Bis zum 22. Oktober läuft die Bürgerbeteiligung für die Änderungen am Flächennutzungsplan und am Bebauungsplan.

In Voxtrup wird das Projekt der Evangelischen Stiftungen von den einen begrüßt, von den anderen bekämpft. Mit dem Baugebiet kann der Stadtteil wieder etwas wachsen, allerdings zulasten einer Fläche, die noch vor wenigen Jahren als Tabuzone galt.

Die Diakonie will an der Meller Landstraße ein Altenheim als Randbebauung des grünen Gartens″ errichten, mit dem auch das Haus am Ledenhof″ ersetzt werden soll. Dahinter sind Wohnungen in verschiedensten Größen und Anordnungen vorgesehen, darunter Einfamilien-, Stadt- und Reihenhäuser, Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern und Räume für betreutes Wohnen. Die Evangelischen Stiftungen wollen die Grundstücke nach dem Erbbaurecht vergeben.

Neu ist, dass sich die Anordnung der Häuser nicht, wie in anderen Siedlungen, am Wenderadius eines Müllfahrzeuges orientieren soll. So können die Wege schmaler werden. Das erfordert allerdings eine zentrale Abfallsammelanlage, wie Holger Clodius, der Leiter des Fachbereichs Städtebau, betont. Für die Bewohner der neuen Siedlung läuft es darauf hinaus, dass sie möglicherweise ein paar Schritte mehr zurücklegen müssen, um ihren Müll wegzubringen. Das Konzept ist aber mit dem Osnabrücker Servicebetrieb abgestimmt.

Anders als allgemein üblich soll das Regenwasser nicht in die Kanalisation geleitet werden, sondern im Boden versickern. Zu diesem Zweck wollen die Planer das dreieckige Nachbargrundstück neben dem Gut Sandfort umfunktionieren, indem dort parallel zueinander 40 Zentimeter hohe Dämme gebaut werden. Clodius spricht von einer kaskadenartigen Entwässerung″. Die Fläche biete sich zudem für eine extensive Weidetierhaltung an.

Bildtexte:
Das Altenheim soll als Randbebauung des grünen Gartens″ fungieren. Dahinter sind Reihenhäuser geplant.
Die Wege zwischen den Häusern sollen schmaler werden. Deshalb favorisieren die Planer eine zentrale Müllentsorgung für das Wohngebiet.
Fotos:
Plan.Concept Architekten GmbH
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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