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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Parkhotel schließt zum Ende des Jahres
Zwischenüberschrift:
Neue Wohnungen geplant
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Das Parkhotel Osnabrück samt Altem Gasthaus Kampmeier ist bald Geschichte: Am 20. Dezember schließt die traditionsreiche Herberge ihre Pforten. Auf dem Areal am Heger Holz wird sich in Zukunft einiges ändern Wohnungen sollen entstehen. Doch was wird aus Hotel und Gasthaus?

Zum Ende des Jahres werden wir schließen″, bestätigte Geschäftsführer Elmar Schmitz auf Nachfrage unserer Redaktion. Schmitz leitet seit Januar 2019 die Geschicke des Hotels. Der 20. Dezember, also der vierte Adventssonntag, wird der letzte Tag sein″, so Schmitz weiter. Was danach mit Hotel und Gasthaus passiert? Schmitz lässt sich nicht in die Karten gucken: Wir sind noch in Gesprächen, wie es dann ab 2021 weitergeht″, erklärte er. Im kommenden Monat könnte es Klarheit geben.

Sicher ist: Das Bauunternehmen MBN aus Georgsmarienhütte, Inhaber des großflächigen Areals am Heger Holz, will hier eine Wohnsiedlung errichten. Ob in diesen Planungen ein Hotel- oder ein Gasthaus-Betrieb eine Rolle spielt, ist noch ungewiss. Auf Nachfrage unserer Redaktion äußerte sich weder das Unternehmen MBN noch die Stadt Osnabrück zu genaueren Plänen.

Im Sommer 2018 war bekannt geworden, dass MBN das Parkhotel mit dem Alten Gasthaus Kampmeier gekauft hat. Mit der Nachricht kündigte sich schon an, dass es am Heger Holz zu baulichen Veränderungen kommen würde. Im Mai dieses Jahres berichtete unsere Redaktion dann darüber, dass der östliche Teil des Hotelgeländes für Wohnzwecke umgewidmet werden soll. Die Stadt Osnabrück hatte einen entsprechenden Bebauungsplan ausgegeben.

Seitens der Stadt hieß es damals zur Aufstellung des Bebauungsplans, man wolle Wohnraum schaffen, um den steigenden Miet- und Eigentumspreisen etwas entgegenzusetzen. Das Gelände am Westerberg biete sich an, weil es bereits im Flächennutzungsplan der Stadt als Wohnbaufläche dargestellt sei und gut an die vorhandenen Siedlungen angeschlossen werden könne. So lasse sich ein attraktives Baugebiet für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser schaffen. Und obwohl die Lage am Heger Holz einen exklusiven Charakter verspricht, hat die Stadt den Investor verpflichtet, 20 Prozent der neuen Wohnungen zu einem vergünstigten Preis anzubieten.

Bildtexte:
Geschäftsführer Elmar Schmitz
Bald nur noch Geschichte: Das Gasthaus Kampmeier und das Parkhotel schließen im Dezember.
Blick auf den Hotelkomplex hinter dem Gasthaus.
Fotos:
Sebastian Philipp, Jörn Martens
Autor:
Micha Lemme


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