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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Dodesheide-Ost soll lebenswert bleiben″
Zwischenüberschrift:
Ausschuss stimmt Konzept zur Förderung zu
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Der Jugendhilfeausschuss hat sich bei einer Enthaltung einstimmig für eine bessere Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien im Osten des Stadtteils Dodesheide ausgesprochen.
Trotz knapper Mittel waren sich die Mitglieder darüber einig, dass es notwendig ist, in diesen Stadtteil zu investieren. Seitdem die Briten abgezogen sind, gibt es einen rasanten Zuzug in den Straßenzügen mit sehr preiswerten Wohnungen. Auch dervor wenigen Monaten vorgelegte erste Armutsbericht zeigt unter anderem in der Dodesheide-Ost ein besonders große soziale Ungleichheit auf.
Hier will die Stadt nach einem Vorschlag der Jugendverwaltung tätig werden. Geplant ist eine niederschwellige Kontakt- und Anlaufstelle in einer Wohnung, die von der Wohnungsbaugesellschaft zunächst kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Anderthalb Sozialarbeiterstellen sollen finanziert werden, um zu beraten, zu vermitteln und ein Netzwerk aufzubauen, an dem Einrichtungen von der Kita über Schulen, Vereine, das Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße und den Runden Tisch bis zur Jugendgerichtshilfe einbezogen werden sollen.
Die Dodesheide-Ost soll ein lebenswerter Stadtteil bleiben″, formulierte es Stadträtin Rita Maria Rzyski im Jugendhilfeausschuss. Strittig war lediglich die Frage, ob die für zunächst auf drei Jahre anlegte Arbeit vonder Stadt übernommen werden muss oder einem sei dringend geboten, meinte Rzyski. Sie schloss allerdings nicht aus, dass nach dem Aufbau in drei Jahren ein freier Träger das Projekt übernehmen könne.
Das Angebot müsse auf Nachhaltigkeit angelegt werden, forderte Anne Hüttl (Grüne). Angesichts des billigen Wohnraums sei auch in den kommenden Jahren nicht mit einer Mischung der Bewohner zu rechnen. Es sei sehr wahrscheinlich, dass das Projekt in drei Jahren fortgesetzt werden müsse.
Ausschussvorsitzender Uli Sommer (SPD) lobte das Konzept. Mit präventiver Arbeit sei die Stadt schon in anderen Problembezirken erfolgreich gewesen.
Autor:
S.


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