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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bäume wandern in die Stadt Kaiserlinden ersetzen Ahorn
 
Die Last des anderen
 
Hübsche Häuser werben für die Stadt Preise winken den schönsten Häuser
 
Schön doof
Zwischenüberschrift:
Am Schloßwall werden 42 Bäume gefällt
 
Vortragsreihe zum Kirchentag in Berlin
 
Zweiter Gestaltungwettbewerb wird erstmalig mit 15 000 DM bezuschußt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Kein Kahlschlag soll zurückbleiben, wenn am Schloßwall zwischen Ratsgymnasium und Schloßstraße die Ahornbäume gefällt werden. Sofort nach dem Fällen sollen hier 45 Großbäume gepflanzt werden.
Sie sind 25 Jahre alt und sieben bis neun Meter hoch. Diese Bäume müssen einer Verbreiterung der Bundesstraße 68 bei Hankenberge weichen.
Eine " undankbare Aufgabe" nannte Stadtbaurat Josef Klöcker das Fällen der Bäume, als er mit Amtsleiter Hans Plonsker vom Grünflächenamt die Aktion erläuterte. Die Allee besteht aus 42 Ahornbäumen, die ca. 100 Jahre alt sind und damit für Bäume im Stadtgebiet die Altersgrenze erreicht haben. Schon seit Jahren hätten die kranken Bäume dem Grünflächenamt Sorgen gemacht, das immer wieder mit viel Aufwand versucht habe, die Exemplare zu erhalten. Viele der Bäume hätten auch starke Kriegsschäden erlitten, die damals nicht sachgerecht ausgeheilt worden seien. Gutachter, auch auswärtige, hätten bestätigt, daß 27   der 42 Bäume jetzt eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit   darstellten. 15 seien in ihrer Entwicklung stark rückläufig, und mit ihrem Abgang müsse in spätestens 10 bis 15 Jahren gerechnet werden.
Bauausschuß und Verwaltung hätten sich entschlossen, die ganze Allee niederzulegen, denn wenn man die 15 zur Zeit noch ungefährlichen Bäume stehenlasse, würden sie aus ihrem Verbun   gerissen und selbst auch stark windanfällig werden. Ihre   Sanierung würde rund 40 000 DM kosten. Außerdem würde man bei   einem teilweisen Fällen nie wieder eine geschlossene Allee   erhalten.
Anstelle der 42 Ahornbäume werden 45 Kaiserlinden gepflanzt. Sie werden mit einer Spezialmaschine von Hankenberge nach Osnabrück versetzt und erhalten hier für einige Jahre ein Stützkorsett, so wie die Linden zwischen Schloßstraße und Süsterstraße. Das Umsetzen der Bäume kostet pro Stück 1 200 DM. Für die Bäume braucht die Stadt nichts zu zahlen, würde man sie in dieser Größe in der Baumschule kaufen müssen, würde man 7 330 DM pro Stück auf den Tisch legen müssen. Amtsleiter Hans Plonsker: " Wir haben schon 50 solcher Großbäume in Osnabrück umgepflanzt und bisher ist noch keiner eingegangen." rs
Autor:
rs, Till


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