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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Landesgartenschau auf dem Prüfstand
Zwischenüberschrift:
Bad Iburg fasst Grundsatzbeschluss für eine Bewerbung um Ausrichtung 2018
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
BAD IBURG. Ob eine Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg letztendlich durchgeführt werden soll, muss eine Machbarkeitsstudie zeigen. In einem Grundsatzbeschluss hat sich jetzt der Rat bei vier Gegenstimmen jedenfalls für eine Bewerbung ausgesprochen.
Die Grünen hatten beantragt, nur eine Machbarkeitsstudie durchzuführen und von dem Ergebnis den Grundsatzbeschluss abhängig zu machen. Außerdem müssten die Gesamtkosten geprüft werden, meinte Daniel Schneider (Grüne), und welche Flächen vorgehalten werden müssten. Zudem müssten die Nachnutzung und die langfristige Unterhaltung gesichert werden. Auch die Frage nach Sponsoren sei zuvor zu klären. Er sprach sich generell gegen eine Landesgartenschau auf Pump aus. Man müsse auch nach der Studie noch Nein″ sagen können, meinte dazu Detlef Ziegelscheck. Doch für den Antrag der Grünen fanden sich nur fünf Zustimmungen.
Dass ein positives Ergebnis der Machbarkeitsstudie Voraussetzung für die Durchführung der Landesgartenschau sei, unterstrichen mehrere Ratsmitglieder der CDU. Und Heinrich Rahe (CDU) unterstrich, dass eine Landesgartenschau ein großes Entwicklungspotenzial biete und die Lebensqualität in Bad Iburg steigere. Natürlich sei er sich der Kosten bewusst, und es werde mehr verlangt als ein halbjähriges Spektakel.
Auch für Hans-Josef Geesen (SPD) ist eine Landesgartenschau ein absoluter Gewinn, und für Nazih Musharbash (SPD) ist der Grundsatzbeschluss Voraussetzung für die Machbarkeitsstudie.
Zuvor hatte Bürgermeister Drago Jurak über ein Gespräch im Landwirtschaftsministerium in Hannover berichtet. Für 2018 seien keine anderen Bewerbungen in Sicht, meinte er. Günter Harmeyer, Bürgermeister von Bad Essen, der kürzlich in Bad Iburg über die Landesgartenschau 2010 in seiner Gemeinde berichtete, hatte vor Mitbewerbern gewarnt. Darum sollte die Bewerbung zeitnah erfolgen, so Jurak. Breite Unterstützung erhalte Iburg auch von der IHK, vom Landkreis, vom Tourismusverband und aus der Ilek-Region.
Der Zuspruch des Landes sei unverbindlich, weil das Land einen Ausrichter brauche, unterstrich Roland Mohrmann (fraktionslos). Die Rollenverteilung sei nicht hinnehmbar bei Kosten von 30 000 bis 35 000 Euro für die Machbarkeitsstudie, die schon die Stadt bezahlen müsse. Auch alle Risiken trage die Stadt. Im Übrigen seien die Planungsaufträge für das Schlossumfeld, einen Hauptstützpunkt der Gartenschau, bereits vergeben. Bad Iburg sei auch nicht mit Bad Essen vergleichbar. Hauptbestandteil sei dort das Schloss Ippenburg gewesen. Man müsse auch an einen möglichen Rückbau und die künftige Pflege denken. Hinzu kämen noch riesige Kosten für die nötigen Parkplätze. Und Bad Iburg habe jetzt schon acht Millionen Euro Schulden.
Autor:
sh


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