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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Im Zeichen des Recyclings
Zwischenüberschrift:
Im Ostbunker erfahren Kinder, wie sie plastikfrei leben können
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Mit etwas Einfallsreichtum, Kreativität und einem Internet-Anschluss haben Osnabrücker Ferienpass-Kinder am letzten Ferientag Ideen umgesetzt, wie sie möglichst plastikfrei leben können.

Es ist umweltfreundlicher, wenn man nicht so viel Plastik benutzt″, sagt Jule (13). Lukas (12) sagt: Tiere können sterben, wenn sie Plastik essen. Deswegen will ich so wenig wie möglich benutzen.″ Soban (12) erzählt, in seiner Familie wird mit einem Aufsprudel-Gerät Wasser mit Kohlensäure hergestellt, und seine Eltern kaufen nie Plastiktüten beim Einkaufen, sondern bringen eine Stofftasche mit in den Laden. Das meiste Plastik bei uns zu Hause ist Lego″, sagt Soban. Die drei Kinder wollen die Umwelt schützen. Aus diesem Grund sind sie in den Ostbunker gegangen.

Dort fanden sie alte Stoffe, aber auch andere Zutaten vor, um Dinge des täglichen Gebrauchs zu produzieren, die sonst aus Plastik oder Kunststoff hergestellt werden. Wie zum Beispiel Brotdosen aus Stoff und Bienenwachs, einen Anti-Mücken-Würfel zum Eincremen aus Zitronengras, Öl und Shea-Butter oder Bio-Mülltüten aus Zeitungspapier. Die Anleitungen und Ideen dazu habe sie im Internet auf dem Netzwerk Pinterest gefunden, sagt Sozial-Arbeiterin Ramona Rottmann.

Plastik kann auch beim Einkauf vermieden werden. Jule sagt, man könne den Joghurt auch im Glas kaufen. Das Gleiche gilt für Wasser oder Limonade. Die gibt es auch in Glasflaschen.

Im Internet haben die Kinder auch nachgesehen, welchen ökologischen Fußabdruck sie hinterlassen. Auf der Internetseite www.mein-fussabdruck.at kann jeder Mensch sein Verhalten bezüglich Mobilität, Wohnen, Ernährung und Einkaufen angeben und bekommt am Ende angezeigt, wie viele Erden benötigt würden, wenn alle Menschen sich so verhielten.

Um sein individuelles Verhalten so zu gestalten, dass die Ressourcen der Erde möglichst wenig belastet und möglichst wenig Plastik benutzt wird, kann man sich ebenfalls im Internet schlaumachen. Nützliche Tipps gibt es unter anderem auf www.plastikfreileben.de, www.ecoyou.de/ plastikfrei-leben oder www.utopia.de.

Bildtext:
Ökologische Bastelstunde: Soban, Jule und Lukas (von links) stellten im JZ Ostbunker Alternativen für einen plastikfreien Alltag her.
Foto:
André Havergo
Autor:
Thomas Wübker


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