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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sechs weitere Stolpersteine sollen an NS-Opfer erinnern
Zwischenüberschrift:
Verlegung am 21. März – Osnabrücker Bürger und zwei Schulen übernehmen die Patenschaften
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Am Mittwoch, 21. März, werden weitere Stolpersteine verlegt, mit denen an Osnabrücker Opfer des Nationalsozialismus erinnert werden soll. Gedacht wird sechs Bürgerinnen und Bürgern, die wegen ihres jüdischen Glaubens, als Deserteure, als asozial″ stigmatisierte Personen oder als Euthanasieopfer von den Handlangern des NS-Regimes ermordet wurden.
Die Route der Verlegung beginnt laut Pressemitteilung des städtischen Büros für Friedenskultur um 14 Uhr im Stadtteil Sonnenhügel und führt dann in die Innenstadt.
Der erste Stolperstein ist Bernhard Christel Wiechmann gewidmet, der in der Straße In den Heidekämpen 9 wohnte und 1942 wegen sogenannter Fahnenflucht″ erschossen wurde. Die Patenschaft für den Stein übernimmt die Wittekind-Real-schule.
Um 14.30 Uhr wird mit einem Stolperstein am Drosselweg 22 an Heinrich Konrad Flottmann erinnert, der als Fahnenflüchtiger gesucht wurde und sich nach seiner Festnahme 1944 das Leben nahm. Die Anwohnergemeinschaft Drosselweg übernimmt die Patenschaft für diesen Stein.
Die Patenschaft für den Stein in Erinnerung an Fritz Fabeyer, der als Deserteur 1943 im Gefängnis Wolfenbüttel hingerichtet wurde, übernimmt die Felix-Nuss-baum-Schule. Der Stein wird um 15 Uhr an der Kornstraße 50 verlegt.
Als asozial″ stigmatisiert, wurde der Halbjude Heinz Foitzick in ein Konzentrationslager eingeliefert, wo er 1941 ermordet wurde. Paten des Steins, der um 15.30 Uhr an der Bramscher Straße 11 verlegt wird, sind Elisabeth und Paulus Fleige.
Rosalie Grünberg wurde1941 ermordet, weil sie Jüdinwar. Am Hasetorwall 14 (früher Kaiserwall) wird um 16 Uhr in Erinnerung an sie ein Stolperstein verlegt. Die Patenschaft für den Stein übernimmt Hans Eversmann.
Am Ende der Route wird um 16.30 Uhr für Maria Stegmann ein Stolperstein an der Lohstraße 11 verlegt. Sie wurde als psychisch Kranke 1941 in Hadamar ermordet. Die Patenschaft übernimmt Walburga Otte.
Weitere Informationen zu dem Projekt Stolpersteine sind beim Büro für Friedenskultur unter Telefon 05 41/ 3 23-22 87 und im Internet unter www.osnabrueck.de/ stolpersteine erhältlich.
Autor:
pm


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