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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Remarque noch immer aktuell
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Leserbrief Leidet Osnabrück unter einer Profilneurose? von Herbert Tepe (Ausgabe vom 16. Februar) mit Bezug auf den Artikel Warumes am Bahnhof und am Fluhafen keine Bücher über Osnabrück gibt″ (Ausgabe vom 10. Februar).

Remarque hält Herr Tepe offenbar für verzichtbar, wenn er ihn als einen Autor beschreibt, aus dem man (vermutlich in Osnabrück) schon mehr , herausgeholt′ habe, als der Autor hergebe. Warum diese pauschale Abwertung, frage ich mich als Leserin und natürlich auch als Vorstandsmitglied der Erich-Maria-Remarque-Gesellschaft.
Remarque ist ein weltbekannter Autor, der in den ihm wichtigen Romanen Menschen in den Vordergrund stellt, die zum Spielball politischer Verhältnisse, kriegerischer Auseinandersetzungen geworden sind. Ihr Schicksal berührt und empört. Von bedrückenderAktualität sind seine Exilromane, er macht an den individuellen Lebensläufen deutlich, was es heißt, ohne Wurzeln leben zu müssen.
Die Romane dieses Chronisten des 20. Jahrhunderts″ sind daher über , Im Westen nichts Neues′ hinaus immer noch lesenswert, auch für die jüngere Generation, die durch Remarques Romane das Europa des 20. Jahrhunderts besser verstehen wird und die daraus humane Maßstäbe für unsere Zeit gewinnen kann. Also hinein mit den Remarque-Romanen in die Bahnhofsbuchhandlung! [...]″

Ursula Führer
Hasbergen

Münster macht es besser
„[...] Am Hauptbahnhof in Münster werden selbstverständlich Münsteraner Stadtführer, Kochbücher und Münster-Krimis angeboten, auch am FMO werden Münsteraner Stadtführer, Radwanderungen und Pättkestouren verkauft. Kein Buch jedoch über Osnabrück. Weshalb eigentlich? Dabei hat Osnabrück durchaus einiges zu bieten, was Besucher der Stadt interessieren dürfte: Bildbände vom alten und neuen Osnabrück, Stadtführer, Bücher von Fritz Wolf, Aktuelles über die Region und Osnabrück-Krimis. Und dass die Romane Erich Maria Remarques [...] hineingehören, dürfte eine Selbstverständlichkeit sein.
Eine Stadt braucht Werbung auf allen Ebenen, damit sie sich im Konkurrenzkampf mit anderen Städten behaupten kann. Neben dem Marketingkonzept der OMT gehören dazu auch Menschen, die den Ruf unserer Stadt weiter tragen und eben jene Orte nutzen wie den Flughafen und den Bahnhof. Wer darin eine Profilneurose der Stadt sieht, hat nicht begriffen, dass andere Städte wie [...] Münster dies längst erkannt haben.″

Lioba Meyer
Osnabrück
Autor:
Ursula Führer, Lioba Meyer


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