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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Platzneugestaltung abgeschlossen
 
Für 240 000 Euro umgebaut
Zwischenüberschrift:
Der Osnabrücker Adolf-Reichwein-Platz ist fertig
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Was lange währt, wird endlich gut: Nach acht Monaten Bauzeit hat Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Adolf-Reichwein-Platz eröffnet. 240 000 Euro hatte der Osnabrücker Servicebetrieb in die Neugestaltung investiert. Neue Bänke und Podeste laden zum Verweilen ein. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte sich die Bauzeit verlängert.

Osnabrück Es ist wohl einer der beliebtesten Plätze im Herzen Osnabrücks: Nach acht Monaten Bauzeit hat der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) die Umgestaltung des Adolf-Reichwein-Platzes weitgehend abgeschlossen.

Am Mittwoch eröffnet Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Platz. Eine der größten Veränderungen: Die Pergola an der Ostseite des Platzes in Richtung Kamp musste weichen. Sie galt als zu dunkel und intransparent. Ohnehin sei sie an vielen Stellen beschädigt gewesen, teilte der OSB mit.

Geblieben ist an der Stelle das Hochbeet mit einer dem OSB zufolge maritimen Bepflanzung″. Nachteil durch den Wegfall des berankten Laubengangs: die freie Sicht auf die Vielzahl der vorbeifahrenden Busse und Autos. Das werde sich etwas ändern, wenn die gepflanzten Stauden in die Höhe wüchsen immerhin rund einen Meter, sagt OSB-Sprecherin Kathrin Hofmann.

Die Baumreihe in Richtung Kamp wurde durch einen neuen Großbaum vervollständigt einer musste zuvor im Bereich des Imbisses gefällt werden. Sechs weitere Großbäume sollen an sonnigen Tagen Schatten spenden. Die Betreiber des Grünen Jägers übernahmen eine Baumpatenschaft. Sie zahlten für eine Esche, der OSB pflanzte sie und wird sich künftig um sie kümmern.

Weitere Veränderungen: Die alten Metallbänke entlang der damaligen Pergola ersetzte der OSB durch Holzbänke.

Sie passen optisch zu den großen neuen Holzpodesten auf dem Platz, die zum Verweilen auch für diejenigen einladen sollen, die nichts in einem der anliegenden Gastro-Betriebe verzehren möchten.

Der OSB spricht von Pontons passend zu den beiden Schiffen Hägar″ und Thor″ des Spielplatzes, den der OSB im vergangenen Jahr komplett erneuert hatte.

Der gesamte Platz ist nun von neuen Kantensteinen aus Granit eingefasst passend zu der Einfassung des Spielplatzes. Einen Blickfang lieferten die Osnabrücker Bunten Hunde. Ihr Graffito eine bezahlte Auftragsarbeit ziert die Rückwand des Imbisses. Das Motiv stimmten die Bunten Hunde mit dem OSB ab.

Mehr Platz für Fahrräder

Insgesamt 79 Bügel sind bald an dem Platz zu finden. Zahlreiche installierte der OSB bereits am Eingang des Platzes am Kamp. An der Ecke Osterberger Reihe und Alte Münze folgen weitere, versichert Hofmann.

Die Sitzende″ von Fritz Szalinksi hat einen neuen Platz: Die Bronzeplastik ragt nun auf der Rasenfläche aus einem Ponton heraus. Die Adolf-Reichwein-Büste an der Osterberger Reihe behielt ihren Standort und ist nun von Pflanzen umrahmt.

Ganz fertig ist der Platz dann noch nicht ein paar Restarbeiten stünden noch an, sagt Hofmann. Die erwähnten Fahrradbügel müssen noch eingebaut werden, ein paar Pflasterarbeiten seien noch nicht abgeschlossen, und ein paar Bauzäune müssten noch weg. Kommende Woche sei wohl alles erledigt.

Für 240 000 Euro hatten die Auszubildenden des OSB Anfang November mit dem Umbau begonnen. Stolz seien sie auf das Geleistete und Geschaffene, sagt Hofmann. Ursprünglich im April sollte der Umbau abgeschlossen sein, doch dann kam Corona und auch auf einer Baustelle gelten Abstandsregeln. Während der Hochphase der Pandemie mussten manche Arbeiten ruhen, zumal nicht mehr als vier Azubis plus Ausbilder auf der Lehrbaustelle arbeiten sollten.

Bildtext:
Pontons laden zum Verweilen ein und bieten Platz für Kunst.
Liegestühle am Spielplatz.
OSB-Planerin und Bauleiterin Duygu Öztas (l.), Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (M.) und OSB-Abteilungsleiter Planung und Bau Hartmut Damerow (r.) mit den Auszubildenden des OSB der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau am neu gestalteten Adolf-Reichwein-Platz.
Fotos:
Gert Westdörp, OSB Swaantje Hehmann
Autor:
Jörg Sanders


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