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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Grünareale nicht opfern
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Die Knollstraße kämpft um ihre , grüne Lunge′″ (Ausgabe vom 5. Juni).

Als , Zugezogene′ fühlen wir uns in der Region Osnabrück seit über 30 Jahren auch besonders deswegen sehr wohl, weil Stadt und Land so schön durchgrünt sind. Aus einer niedersächsischen Industrie-Großstadt stammend, wissen wir vor allem die gute Luft und weitgehend intakte Umwelt in Osnabrück , und um zu′ zu schätzen. Die Stadt Osnabrück selbst profitiert enorm von den bereits in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts von einem weitsichtigen Stadtplaner angelegten , grünen Fingern′ gerade deshalb, weil das Stadtzentrum Osnabrück selbst nur wenig Grünflächen aufweist. Die weit an das Stadtzentrum heranreichenden , grünen Finger′ und sonstige citynahe Grünzonen sorgen nicht nur für Frischluftzufuhr in immer heißeren Sommern, sondern stellen auch attraktive Naherholungsgebiete dar. Bei Fahrradausflügen von Belm in die Stadt Osnabrück wählen wir als Routen oft gezielt diese Grünzonen im Bereich der Dodesheide, Gartlage und so weiter. Vor allem die Grünareale beidseitig hinter der Knollstraße zeichnen sich durch gut per Fahrrad zu befahrende, völlig autofreie Wege aus, die teilweise durch gepflegte Parklandschaften, teilweise durch Kleingarten-Idyllen führen.

Diese für eine Wohnbebauung zu opfern, halten wir trotz aktueller Wohnungsknappheit und aller daraus resultierenden Probleme für eine städteplanerisch falsche und zu kurzsichtige Option. Zwar erscheint es im Grundsatz richtig, die derzeitigen Wohnraumdefizite primär durch Nachverdichtung der Bebauung zu beseitigen oder zumindest zu lindern aber bitte nicht zulasten ökologisch wertvoller und dann unwiederbringlich verlorener Grünzonen im Stadtgebiet! […]″

Andrea und Reimer Thiessen
Belm
Autor:
Andrea und Reimer Thiessen


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