User Online: 1 | Timeout: 04:03Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wohnungsgesellschaft „ein Erfolg der SPD Osnabrück″
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die SPD hat das Pech, zwar viele ihrer Ziele zu erreichen, vom Wähler dafür aber kaum belohnt zu werden. Die SPD Osnabrück steuert dagegen und stellt am Tag vor der Gründung der kommunalen Wohnungsgesellschaft extra heraus: Die Wohnungsgesellschaft ist typisch sozialdemokratisch.″

Es ist zu erwarten, dass der Rat in seiner Sitzung heute mit großer Mehrheit der Gründung der kommunalen Wohnungsgesellschaft unter dem Dach der Stadtwerke zustimmen wird. Sogar ein einstimmiger Beschluss ist möglich, was angesichts der kontroversen Diskussionen undenkbar schien. Strittig ist eigentlich nur noch der Name: WIO für Wohnen in Osnabrück″ oder NOW″ für Neue Osnabrücker Wohnungsgesellschaft″.

Mehrere Anläufe von SPD, Grünen und Linken im Rat waren in den vergangenen Jahren am Widerstand von CDU/ BOB, FDP und UWG/ Piraten gescheitert. Erst der Bürgerentscheid im Mai 2019 brachte die Wende: 76 Prozent der Wähler stimmten für die Gründung einer Wohnungsgesellschaft in kommunaler Trägerschaft. 13 Monate später steht sie. Nach der Zustimmung des Rates kann die Tochtergesellschaft der Stadtwerke die Arbeit aufnehmen.

Wir können nun anfangen, die Fehlentwicklungen in unserer Stadt nach dem fatalen Verkauf der ehemaligen Osnabrücker Wohnungsbaugesellschaft 2004 zu korrigieren″, sagte SPD-Vorsitzender Manuel Gava während einer Pressekonferenz am Montag. Die Monate seit dem Bürgerentscheid seien von harter Arbeit, vielen Gesprächen, intensiven Diskussionen und zahlreichen Gremiensitzungen geprägt gewesen, so Gava, der besonders das Engagement von SPD-Ratsfrau Susanne Hambürger dos Reis hervorhob. Als Vorsitzende des Projektausschusses sei es ihr gelungen, alle Beteiligten mitzunehmen und einen guten Kompromiss″ zu erzielen.

Wir haben das optimale Ergebnis″, sagte Hambürger dos Reis. Der Ausschuss habe sich intensiv mit der Frage der Gesellschaftsform befasst. Die Ansiedlung bei den Stadtwerken schaffe zahlreiche Synergien, spare Steuern und ermögliche einen sofortigen Start. Im Sommer 2021 können schon die ersten Wohnungen stehen″, sagte die Ratsfrau. Hambürger dos Reis dankte dem Bündnis für bezahlbaren Wohnraum″, einer Initiative aus der Bürgerschaft, die den Bürgerentscheid auf den Weg gebracht hatte.

Ziel der neuen Gesellschaft ist es, 100 Wohnungen pro Jahr an den Markt zu bringen, die für unterschiedliche gesellschaftliche Schichten bezahlbar sind. SPD-Fraktionschef Frank Henning betonte, dass damit Wohnraum für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen geschaffen werde. Das ist Kern sozialdemokratischer Politik, und deshalb ist die Wohnungsgesellschaft auch typisch sozialdemokratisch.″
Autor:
Wilfried Hinrichs


Anfang der Liste Ende der Liste