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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sechs Millionen Euro für Lokschuppen
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Für den Umbau des Osnabrücker Ringlokschuppens stellt der Bund sechs Millionen Euro aus dem Programm Nationale Projekte des Städtebaus″ zur Verfügung. Gemeinsam mit der Aloys-und-Brigitte-Coppenrath-Stiftung will die Stadt das denkmalgeschützte Gebäude an der Hamburger Straße in ein Zentrum der künstlichen Intelligenz verwandeln. In der Dampfmaschinenzeit wurden 34 Lokomotiven in dem halbrunden Gebäude geparkt. Dem herausragenden Industriedenkmal aus der Zeit der Königlich-Preußischen Eisenbahnverwaltung drohte jedoch der Verfall. Doch jetzt geht es voran: Mit der denkmalgerechten Sanierung und einem nutzungsgerechten Ausbau des Ringlokschuppens am Rand der Osnabrücker Innenstadt soll das ehemalige Bahnareal vom , Lost Place′ zu einem Forschungszentrum für künstliche Intelligenz revitalisiert werden″, heißt es in einer Erklärung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, die am Freitag veröffentlicht wurde. Mit dem Begriff Lost Places″ also verlorene Orte″ werden einzelne Gebäude oder auch größere Areale bezeichnet, die nach dem Ende ihrer Nutzung sich selbst überlassen worden sind.

Bundesinnenminister Horst Seehofer gab damit die Entscheidung über insgesamt 26 neue Nationale Projekte des Städtebaus″ bekannt, die mit insgesamt 75 Millionen Euro gefördert werden. 98 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland hatten sich beworben. Die Stadt Osnabrück hat das Grundstück in die gemeinsame Gesellschaft eingebracht und beteiligt sich mit einem Eigenanteil in Höhe von drei Millionen Euro an dem Projekt. Ich bin sicher, dass wir hier einen städtebaulichen Akzent setzen werden können″, lässt sich Oberbürgermeister Wolfgang Griesert in einer Pressemitteilung der Stadt zitieren.

Weiter heißt es, der Ringlokschuppen solle denkmalgerecht revitalisiert werden, indem die historischen Fassaden und das ursprüngliche Rahmentragwerk in ihrem Erscheinungsbild erhalten blieben. Genutzt werden soll das Gebäude durch das neu gegründete DFKI-Labor Niedersachsen des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz.

Bildtext:
So könnte der Ringlokschuppen demnächst aussehen: Diese Zeichnung wurde bei einem Pressetermin im August 2019 veröffentlicht.
Foto:
Kresings Architektur
Autor:
rll


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