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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wohnungen für die Wohnungsgesellschaft
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke wollen Wohnungen und Gesundheitspark am Schinkelbad bauen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Schon lange planen die Osnabrücker Stadtwerke einen Anbau ans Schinkelbad sowie zusätzlich Wohnhäuser. Am Donnerstag wird der Stadtentwicklungsausschuss über den Bebauungsplan beraten. Neu ist: Die Häuser sollen zur kommunalen Wohnungsgesellschaft übergehen, die kurz vor der Gründung steht. Wir haben als Stadtwerke beschlossen, der Wohnungsgesellschaft am Schinkelbad Grundstücke zur Verfügung zu stellen″, sagt Stadtwerke-Prokurist Marcel Haselof. Er betreut bei den Stadtwerken das Projekt Wohnungsgesellschaft, die unter dem Dach des städtischen Tochterunternehmens gegründet werden soll.

Am 7. Juli wird der Rat den Gründungsbeschluss fassen und dann geht es los. 1000 Wohnungen will die Stadt bis 2030 bauen oder erwerben. Die geplanten Wohnungen am Schinkelbad könnten damit zu den ersten Wohnungen der neuen Gesellschaft zählen.

Beratung im Ausschuss

Am Donnerstag wird der Stadtentwicklungsausschuss über den Bebauungsplan für das Schinkelbad-Areal beraten. Es geht um eine Fläche zwischen Schinkelbergstraße, Im Wegrott, Jäneckestraße und Heiligenweg, die den Stadtwerken gehört. Sie war früher einmal als Liegewiese gedacht, wird aber als solche nicht mehr benötigt, seit das Bad zur Gesundheitsoase umgewidmet wurde.

Die Stadtwerke wollen angrenzend ans Schinkelbad ein mehrgeschossiges Gebäude bauen, in dem Platz sein soll für Wohnungen und Gewerbe. Dank der Nähe zum Schinkelbad empfiehlt sich Gastronomie und gesundheitsnahes Gewerbe, wie zum Beispiel Physiotherapie″, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Folgerichtig wird ein Gesundheitspark geplant.″ Darüber hinaus wollen die Stadtwerke bis zu fünf weitere Wohngebäude in Form von Punkthäusern bauen. Laut Haselof sind laut derzeitigem Planungsstand 30 Wohnungen in den Punkthäusern vorgesehen, die dann an die Wohnungsgesellschaft übergehen könnten.

Unser Ziel ist es, zum einen Wohnraum zu schaffen und zum anderen die Aufenthaltsqualität in diesem Gebiet zu erhöhen″, wird Stadtbaurat Frank Otte in der Mitteilung der Stadt zitiert. Schon 2016 hatte der Rat den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan für das Areal gefasst, doch die Pläne wurden zwischenzeitlich wieder geändert.

Wie genau die Gebäude aussehen werden, wie hoch sie werden und wie viele Wohnungen, Geschäfte oder Cafés darin Platz finden, stehe im Moment überhaupt noch nicht fest. Der Bebauungsplan, über den im Ausschuss gesprochen wird, ist einer der ersten Schritte von vielen.

Fertigstellung bis 2023

Die Stadtwerke hoffen laut Haselof, Anfang 2021 den Bauantrag stellen zu können. Die ersten Mieter könnten dann 2023 einziehen. 15 Prozent der Wohnungen müssen in diesem Areal nach den Vorgaben der Stadt preisgebunden sein, sprich zu Kaltmieten in Höhe von maximal 7, 20 Euro pro Qudratmeter angeboten werden.

Sollten die Wohnungen der neuen Wohnungsgesellschaft zukommen, könnte das noch anders aussehen. In der Gesellschaften sollen 40 Prozent aller Wohnungen für 5, 80 Euro an Menschen mit geringem Einkommen und Wohnberechtigungsschein vermietet werden, 20 Prozent zu 7, 20 Euro an Menschen mit mittlerem Einkommen und die restlichen 40 Prozent zu Mieten im Bereich von 10 Euro pro Quadratmeter.

Bildtexte:
So könnte ein Teil des Areals aussehen: links ein Wohnhaus, rechts ein Teil des Gesundheitsparks. Die Stadtwerke betonen, dass es sich bei dieser Ansicht aber erst um einen Entwurf handele und sich daran noch einiges ändern könne.
Blick vom Dach: Rings um das Schinkelbad ist noch reichlich Freiraum vorhanden, auf dem die Stadtwerke sich eine Bebauung vorstellen können.
Rings um das Schinkelbad ist reichlich Freiraum vorhanden (Archivfoto, rechts) für eine Bebauung, wie der Plan (links) zeigt.
Foto:
Jörn Martens
Grafiken:
Stadtwerke Osnabrück/ Architektengesellschaft Ahrens + Pörtner
Autor:
Sandra Dorn


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