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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Lässt sich der Mord an Schopmeyer noch aufklären?
Zwischenüberschrift:
Vor 75 Jahren wurde der Regimegegner erschossen: Kriminalpolizisten besichtigen den Fundort im Bürgerpark
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Tod eines Regimegegners: Heute vor 75 Jahren, sechs Wochen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde Bernhard Schopmeyer im Osnabrücker Bürgerpark erschossen aufgefunden. Der 44-Jährige hatte politische Ambitionen und Feinde. Er forderte, dass die Nationalsozialisten für ihre Taten bestraft werden. Der Fall wurde damals nicht aufgeklärt. Sieht die Kriminalpolizei dafür heute noch eine Chance?

In den USA werden Fälle, die auch nach langer Zeit nicht gelöst werden konnten, Cold Cases″ genannt, wörtlich übersetzt also kalte Fälle″. Mit einer heißen Spur, die dem kalten″ Fall Schopmeyer doch noch eine neue Wendung geben könnte, rechnen die Osnabrücker Kriminalermittler Uwe Hollmann und Dirk Reimann nicht, als sie sich wenige Tage vor dem 75. Jahrestag der Ermordung des Osnabrücker Zentrumspolitikers mit uns an dem Haus an der Süntelstraße treffen, in dem sich Schopmeyer kurz vor seiner Ermordung aufgehalten hat. Gemeinsam machen wir uns von dort aus auf den Weg in den Bürgerpark, wo seine Leiche lag und schauen auch noch an seinem ehemaligen Wohnhaus vorbei. Am Ende unseres kleinen Spaziergangs wird der Fall Schopmeyer zwar nicht gelöst sein doch die beiden erfahrenen Polizeibeamten haben trotzdem eine Idee davon bekommen, wie es damals gewesen sein könnte. Und zumindest einer Spur wollen sie noch nachgehen, bevor der Fall wieder zu den Akten gelegt wird.

Was ist damals geschehen? Die Bedrohung lag bereits am Abend vor seiner Ermordung in der Luft. Bernhard Schopmeyer hatte im damaligen Haus Alois Bergmann an der Ziegelstraße einen Vortrag gehalten. Seine Frau Maria berichtete später: Als er von dieser Versammlung nach Hause kam, sagte er zu mir: , Wer sind die Männer, die da draußen vor der Tür stehen? Die verfolgen mich, die haben nichts Gutes im Schilde.′″

Nachbarin fand den Toten

Am nächsten Morgen es war Samstag, der 23. Juni 1945 hatte Bernhard Schopmeyer es eilig, aber fand das Badezimmer besetzt vor. Beeil Dich! Diese oder ähnliche Worte waren die letzten, die seine 15-jährige Tochter Hedwig von ihm hören sollte. Ihre fünf Geschwister lagen noch in ihren Betten. Eine von ihnen war Barbara, die später berichtete, was ihr Vater vorhatte: Er wollte erst zu einem Requiem für einen befreundeten Soldaten, der im Krieg gefallen war, und anschließend zum Bischof. Dort sollte es um seinen neuen Arbeitsvertrag gehen. Bernhard Schopmeyer machte sich von seiner Wohnung an der Knollstraße 73 aus mit dem Fahrrad auf den Weg in die Innenstadt.

Gegen Mittag nahm er von der Großen Domsfreiheit aus nicht den direkten Weg nach Hause. Er fuhr stattdessen zur Süntelstraße, um seinen Freund Adolf Möller zu besuchen, der dort in einem Elektrobetrieb arbeitete.

Der schrieb später: Am Todestage kurz vor seiner Ermordung hat er mich in der Firma Gartmann, Osnabrück, Süntelstraße 30, aufgesucht und erklärt, dass der Hochwürdigste Herr Bischof Dr. Wilhelm Berning ihn wieder als Diözesansekretär für die gesamte Männerseelsorge bestätigt habe und er diese Arbeit bereits aufgenommen habe.″ Es war gegen 13 Uhr, als Bernhard Schopmeyer das Haus an der Süntelstraße verließ, um durch den Bürgerpark nach Hause zu fahren.

Zu Hause wartete bereits die Familie auf ihn: seine Frau Maria und die sechs Kinder. Eines von ihnen war Barbara Möller, die damals zwölf Jahre alt war und sich später so erinnerte: Wir hatten schon zu Mittag gegessen, Mutter wollte sich hinlegen und sagte zu uns: , Wenn Papa gleich kommt, macht ihm das Gemüse warm.′″

Währenddessen machte sich die 18-jährige Johanna Bente, eine Nachbarin der Schopmeyers, auf den Nachhauseweg von ihrer Arbeit in einem Geschäft an der Bramscher Straße. Und der führte über den Hauptweg des Bürgerparks. Wo der bewaldete Abschnitt beginnt, fand sie Bernhard Schopmeyer, der erschossen am Boden lag.

Es dürfte etwa 14 Uhr gewesen sein, als sie mit dem Fahrrad und der Aktentasche des Toten bei ihren Nachbarn vor der Tür stand und zu den Kindern sagte: Wenn das Eurem Vater gehört, liegt er tot im Bürgerpark.″

Barbara rannte zum Lebensmittelgeschäft Bensmann nebenan: Onkel Heinz, du musst kommen! Ihr sechsjähriger Bruder Ludger weckte die Mutter und sagte ihr, was er gehört hatte. Und der 15-jährige Kurt lief zum Renthe-Fink-Haus schräg gegenüber, denn dort befand sich ein Lazarett der britischen Armee. Der Junge fuhr mit den englischen Soldaten in den Bürgerpark, wo sein Vater an einem Baum lag. Er hat seinem Vater die Augen geschlossen″, berichtete Barbara Möller später.

Wer war Bernhard Schopmeyer? Er kam am 2. September 1900 in Hagen am Teutoburger Wald zur Welt, wurde Zimmermann und später Arbeitersekretär im Bistum Osnabrück. Politische und soziale Themen gehörten von nun an zu seinem Beruf. Er wurde aktives Mitglied der katholisch orientierten Zentrumspartei, in den Osnabrücker Magistrat gewählt und bald darauf Abgeordneter im Provinziallandtag in Hannover. 1933 sollte er für seine Partei als Abgeordneter des Preußischen Landtages in Berlin nachrücken. Doch daraus wurde nichts, weil Adolf Hitler an die Macht kam und die Demokratie abschaffte.

Von da an konnte sich Bernhard Schopmeyer nicht mehr öffentlich engagieren. Die Nationalsozialisten nahmen ihm seine politischen Ämter. Doch blieb er weiterhin für das Bistum tätig. Schwerpunkt wurde die Männerseelsorge. 1938 wurde Schopmeyer Diözesansekretär. Er sympathisierte mit dem Widerstand gegen das Nazi-Regime, suchte Kontakt zum Untergrund und engagierte sich heimlich im Windthorst-Bund, der Jugendorganisation der Zentrumspartei.

Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde Bernhard Schopmeyer in die Wehrmacht eingezogen. Seine Frau Maria berichtete nach dem Krieg, dass ihr Mann Schriften aus der Widerstandsbewegung mit nach Osnabrück gebracht hat. Auch erwähnte sie Zusammenkünfte hinter verschlossenen Türen, die Befürchtung ihres Mannes, ins Konzentrationslager verschleppt zu werden und seine Ermahnung zur Vorsicht: Ich stehe mit einem Bein im KZ.″ Einmal, als seine Frau Post von ihm bekam, las sie auch diese Aufforderung: „… vernichte den Brief, das ist notwendig, …″ Und Bernhard Schopmeyer hatte politische Visionen. So schrieb er im Dezember 1940 an einen Freund über eine politische Neugestaltung Europas nach dem Krieg – „ eine Art vereinigte Staaten von Europa, oder wie man es nennen will″.

Im September 1944 stand morgens um 6 Uhr die Gestapo vor der Tür seiner Wohnung. Später erinnerte sich Maria Schopmeyer an die Aufforderung der Beamten an ihren Mann: Sind Sie Schopmeyer? Dann machen Sie sich fertig und kommen Sie mit.″ Ihr Mann habe daraufhin gesagt: Was liegt denn gegen mich vor? Die Antwort eines der Gestapo-Beamten: Das werden Sie dann erfahren, wenn Sie da sind, wo Sie hingehören.″ Bernhard Schopmeyer konterte: Ich brauche Ihnen nicht Folge zu leisten. Ich bin Soldat und unterstehe dem Kriegsgericht.″ Die Gestapo-Beamten zogen sich daraufhin zurück, und Schopmeyer berichtete seinem Hauptmann, was vorgefallen war. Der wiederum erfuhr von der Gestapo, dass es sich um eine allgemeine Aktion″ im Zusammenhang mit dem Attentat auf Hitler am 20. Juli gehandelt habe. Schopmeyer aber brauchte sich nicht weiter zu verantworten.

Zu viel gewusst

Als der Krieg zu Ende ging, war Schopmeyer Soldat in Flensburg. Von dort fuhr er Anfang Mai 1945 mit dem Fahrrad nach Osnabrück. Am 12. Mai war er wieder zu Hause, nahm gleich wieder seine Arbeit in der Männerseelsorge auf und machte sich Gedanken über die politische Zukunft Deutschlands. Mit Gleichgesinnten bereitete er die Gründung der CDU vor. Bernhard Schopmeyer lag dabei am Herzen, dass sich diese Partei anders als seine bisherige nicht auf eine Konfession beschränkt.

Darüber hinaus wollte Schopmeyer die Nachkriegskarrieren von Nationalsozialisten beenden und forderte, dass sie für ihre Taten bestraft werden. Mit einem Sofortprogramm″ drängte er unter anderem auf die Entfernung aller Nazis aus der Exekutive und Justiz″, auf eine Nachprüfung der Nazi-Urteile″ und auf die Entfernung aller Lehrer und Lehrerinnen, die an der nationalsozialistischen Vergiftung der Jugend mitgewirkt haben″. Eine weitere Forderung lautet: Entschädigungslose Beschlagnahme der Wohnungen und Wohnungseinrichtung von aktiven Nazis zugunsten der Bombengeschädigten. Solange es noch einen wohnungslosen Bombengeschädigten gibt, hat kein aktiver Nazi Anspruch auf eine Behausung.″

Die Nationalsozialisten hatten ein Motiv für den Mord an Bernhard Schopmeyer. Sein Freund Adolf Möller schrieb einige Jahre später: Alle, die ihn kannten, auch seine Gegner, wussten, dass er wieder führende Stellungen bekleiden würde.″ Und: Ich bin daher nach wie vor der festen Überzeugung, dass Bernhard Schopmeyer der mörderischen Kugel eines dieser verhetzten Menschen zum Opfer gefallen ist.″ So sah es auch Maria Schopmeyer: Man hat mir gleich gesagt, dass er zu viel gewusst hat, dass er deshalb verschwinden musste, damit nicht noch gewisse Leute benachteiligt würden.″

Für diese These dürfte sprechen, dass sich der Täter offenbar nicht um das kümmerte, was sein Opfer bei sich hatte. Außer seinem Leben wollte man nichts; denn es fehlte nichts an Wertsachen″, berichtete Maria Schopmeyer. Die goldene Uhr sowie die 1000 Reichsmark, die ihr Mann an dem Vormittag als Gehaltsnachzahlung vom Bistum erhalten hatte, rührte der Mörder nicht an.

Wie die Behörden mit dem Fall umgegangen sind, ist nicht überliefert. Wurde er überhaupt genau untersucht? Die Polizei befand sich wie die gesamte Stadt nach dem Krieg in einem desolaten Zustand. Erst nach und nach wurde sie unter der britischen Militärregierung wieder aufgebaut. Die Qualität der Ermittlungen im Fall Bernhard Schopmeyers liegt im Dunkeln. Es sind offenbar keine Akten mehr vorhanden, die darüber Auskunft geben könnten nicht bei der Kriminalpolizei, nicht bei der Staatsanwaltschaft und nicht im Niedersächsischen Staatsarchiv. Vor wenigen Jahren suchte Dr. Elmar Schürmann, der ehemalige Vizepräsident des Landgerichts, noch einmal intensiv nach den Unterlagen vergeblich.

Schürmann erwähnte gleichwohl spätere Berichte über eine Festnahme: Demnach ist am Tag der Tat ein Russe verhaftet worden. Weil das Projektil, das im Körper von Bernhard Schopmeyer gefunden worden war, nicht zu der Waffe des Verdächtigen passte, wurde er in diesem Fall freigesprochen, aber wegen zweier anderer Morde zum Tode verurteilt doch von welchem Gericht? Auch diese Frage rund um Polizei und Justiz kurz nach dem Krieg bleibt offen.

Aber wer war der Mörder? Ob der Todesschütze ein Einzeltäter war oder mehrere hinter der Tat steckten? Mit solchen Fragen beschäftigen sich normalerweise Ermittler. Interessiert sich die Kriminalpolizei heute noch für den Fall, der nun seit 75 Jahren ein Cold Case″ ist? Ja. Wenn auch eher aus historischen Gründen″, wie es Kriminalhauptkommissar Uwe Hollmann bei der Verabredung für unseren Spaziergang formulierte, denn es fehlt alles, was für richtige Ermittlungen erforderlich ist: Zeugenaussagen und Spurenträger, Obduktionsprotokoll und Gutachten. Das heißt für den Polizisten: Die Chance, gerichtsfeste Beweise zu finden, ist verschwindend gering.″ Außerdem: Dass der Täter noch lebt, ist nicht sehr wahrscheinlich.″ Aber: Vielleicht lässt sich ja doch noch etwas erhellen.″

Der Spaziergang mit Uwe Hollmann und seinem Kollegen, Polizeihauptkommissar Dirk Reimann, beginnt an der Süntelstraße 30 und soll zum Tatort führen. Zum Tatort? Sie meinen wahrscheinlich den Fundort″ die Polizisten korrigieren den Journalisten. Uwe Hollmann erläutert: Die Vorstellung, dass letztendlich tödliche Schussverletzungen im Oberkörper zwangsläufig zur sofortigen Handlungsunfähigkeit führen, ist nicht richtig. Wer von einem Projektil getroffen wird, fällt nicht unbedingt gleich um.″

Je nach Art der Verletzung sei es sogar möglich, dass Bernhard Schopmeyer noch eine ganze Strecke mit dem Fahrrad zurückgelegt hat, bis er schließlich zusammenbrach vielleicht sogar die 350 Meter zwischen der Süntelstraße und dem Fundort. Uwe Hollmann hält es für denkbar, dass der Mörder sogar schon an der Süntelstraße auf Schopmeyer geschossen hat vielleicht im Schutz der dortigen Friedhofsmauer. Hat der Täter sein Opfer also vielleicht stadtauswärts bis zur Süntelstraße 30 verfolgt und dort auf ihn gewartet? Jedenfalls dürfte es für den Mörder nicht absehbar gewesen sein, dass Bernhard Schopmeyer nach dem Besuch beim Bischof auf dem Weg nach Hause einen Abstecher machen würde. Uwe Hollmann stellt fest, dass er in diesem Fall nur spekulieren kann: Es kann auch anders gewesen sein.″ So sei es auch denkbar, dass es bei der Vorbereitung des Mordes noch weitere Beteiligte gab vielleicht jemanden, der dem Todesschützen ein Zeichen gegeben hat.

Überliefert ist, dass eine Kugel Bernhard Schopmeyer durch Rücken, Lunge und Herz getroffen hat. Uwe Hollmann hakt nach: Nur ein Schuss? Wirklich nur einer? Im Fall von mehreren Schüssen hält er es eher für wahrscheinlich, dass der Mörder noch nicht direkt an der Süntelstraße abgedrückt hat.

Zwei Löcher in der Jacke

Um die Frage nach den Schüssen geht es später in Telefongesprächen mit zwei Kindern von Bernhard Schopmeyer: Dessen Sohn Ludger ist sich wegen der Anzahl der Schüsse nicht sicher, erinnert sich aber vage daran, dass früher von zwei oder drei gesprochen worden ist. Seine Schwester Barbara Möller hat noch die Anzugjacke ihres Vaters vor Augen: Sie spricht von zwei Löchern im Bereich des Rückens, eins davon auf Höhe des Herzens. Ob die Leiche ihres Vaters obduziert worden ist, wissen beide nicht genau, Ludger Schopmeyer glaubt es aber nicht.

Ob wirklich niemand die Schüsse gehört oder etwas gesehen hat, wie es immer hieß? Oder gab es doch Zeugen, die aber lieber geschwiegen haben? Kriminalhauptkommissar Hollmann hält auch das für möglich: Vielleicht wollten die Zeugen lieber nichts damit zu tun haben.″ Und sollte sich nach 75 Jahren doch noch jemand melden vielleicht Nachfahren eines Zeugen oder des Täters, der innerhalb der Familie davon erzählt hat? Polizeihauptkommissar Dirk Reimann stellt fest: Das wäre dann eine Aussage.″ Das heißt: Sie würde sich in die Aussagen von damals einreihen, aber: Damit wäre immer noch nichts bewiesen.″

Kriminalhauptkommissar Uwe Hollmann hat inzwischen ebenfalls im Staatsarchiv nachgefragt und bei der Staatsanwaltschaft nach alten Unterlagen gesucht und nichts weiter gefunden. Seine Anfrage bei der britischen Armee in Deutschland ist auf dem Weg. Ob eine weitere Erhellung möglich ist, wird sich zeigen. Die Frage bleibt: Wer hat Bernhard Schopmeyer ermordet?

Bildtexte:
Mord im Bürgerpark: Sechs Wochen nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Bernhard Schopmeyer von einem Unbekannten ermordet. Der Osnabrücker Kriminalhauptkommissar Uwe Hollmann interessiert sich für den 75 Jahre alten Fall.
Sein Tod wurde niemals aufgeklärt: Das Grab von Bernhard Schopmeyer befindet sich auf dem Hasefriedhof. Heute gibt es hier eine Gedenkveranstaltung.
Bernhard Schopmeyer ein Feind der Nationalsozialisten.
Wartete hier vielleicht der Mörder? Bernhard Schopmeyer besuchte am 23. Juni 1945 in der Mittagszeit einen Freund an der Süntelstraße 30. Bald darauf wurde er im Bürgerpark erschossen aufgefunden.
Fotos:
David Ebener, Familienarchiv Schopmeyer

Gedenkfeier

Anlässlich des 75. Jahrestags der Ermordung Bernhard Schopmeyers hat sich die Osnabrücker CDU kurzfristig dazu entschlossen, heute um 11.30 Uhr an seinem Grab auf dem Hasefriedhof ein kurzes öffentliches Gedenken abzuhalten. Es spricht der Chef der CDU-Ratsfraktion Fritz Brickwedde. Treffpunkt ist der (stadtauswärts gesehen) zweite Eingang zum Hasefriedhof an der Bramscher Straße.
Autor:
Jann Weber


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