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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Am Parkhotel sollen Wohnungen entstehen
Zwischenüberschrift:
Exklusives Wohnen am Heger Holz / Stadt stellt Bebauungsplan auf
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Auf dem Gelände des Parkhotels in Osnabrück soll eine kleine Siedlung mit exklusiven Wohnungen entstehen. Hinter dem Projekt steht das Bauunternehmen MBN aus Georgsmarienhütte. Die Einzelheiten sollen in einem Bebauungsplanverfahren festgelegt werden, das jetzt anläuft.

Vor zwei Jahren wurde bekannt, dass MBN das Parkhotel mit dem Alten Gasthaus Kampmeier gekauft hat. Mit der Nachricht kündigte sich schon an, dass es am Heger Holz zu baulichen Veränderungen kommen würde. Die Stadt gibt jetzt im Zusammenhang mit dem neuen Bebauungsplan bekannt, dass der östliche Teil des Hotelgeländes für Wohnzwecke umgewidmet werden soll.

Die Stadt begründet die Aufstellung eines Bebauungsplans mit der Notwendigkeit, Wohnraum zu schaffen, um den steigenden Miet- und Eigentumspreisen etwas entgegenzusetzen. Das Gelände am Westerberg biete sich an, weil es bereits im Flächennutzungsplan der Stadt als Wohnbaufläche dargestellt sei und gut an die vorhandenen Siedlungen angeschlossen werden könne. So lasse sich ein attraktives Baugebiet für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser schaffen.

Obwohl die Lage am Heger Holz einen exklusiven Charakter verspricht, hat die Stadt den Investor verpflichtet, 20 Prozent der neuen Wohnungen zu einem vergünstigten Preis anzubieten. Über die Art der Bebauung und die Gestaltung verrät die Ankündigung des Fachbereichs Städtebau noch nichts. Über Einzelheiten, sagt Stadtplaner Dirk Bielefeld, werde erst im weiteren Verfahren entschieden. Auch MBN hält sich bedeckt. Wir befinden uns noch in der Phase der Projektentwicklung und distanzieren uns daher klar von eindeutigen Entwicklungsvorhaben″, teilte Unternehmenssprecher David Meyer auf Anfrage unserer Redaktion mit.

Unserer Redaktion liegt aber eine Skizze von MBN vor, die erkennen lässt, welche Richtung der Investor offenbar einschlägt. Demnach müssen sich Gasthaus und Hotel mit der westlichen Grundstückshälfte beschränken, auf der zumindest einige Gebäudeteile neu angeordnet werden. Die östliche Hälfte des Areals, das derzeit noch aus dem L-förmigen Flügel und einem Garagenhof besteht, bekommt einen Anschluss an die Wilhelm-Busch-Straße im benachbarten Literatenviertel. Um die neu entstehende Sackgasse gruppieren sich sieben Grundstücke, deren Größe zwischen 655 und 1195 Quadratmeter variiert.

Ob auf diesen Grundstücken Ein- oder Mehrfamilienhäuser entstehen sollen, verrät die Zeichnung nicht. Dirk Bielefeld vom Fachbereich Städtebau erklärte auf Anfrage unserer Redaktion, dass die Stadt wegen der allgemeinen Flächenknappheit verdichtete Bauformen bevorzuge. Voraussichtlich werde es eine Mischung geben, in der auch der Geschosswohnungsbau vorkomme.

Bürgerbeteiligung

Nach den Worten von Bielefeld ist es naheliegend, eine Anbindung an die Wilhelm-Busch-Straße herzustellen. Doch auch diese Frage sei im anstehenden Bebauungsplanverfahren zu klären. Es müsse etwa auch berücksichtigt werden, dass die Straßen im Literatenviertel häufig von Besuchern der Paracelsus-Klinik zugeparkt würden.

Bis zum 18. Juni liegen die Informationen für den Bebauungsplan Nr. 648 („ östlich Parkhotel″) öffentlich aus, im Internet unter www.osnabrueck.de und als Skript im Fachbereich Städtebau, Hasemauer 1, Osnabrück, 1. Etage. Es handelt sich um eine frühzeitige Öffentlichkeitsinformation, weitere Beteiligungsmöglichkeiten folgen.

Bildtext:
Das Park-Hotel wird sich demnächst verändern: Der L-förmige Gebäudeteil in der Bildmitte mit der Rasenfläche wird verschwinden, um Platz für Wohnhäuser zu schaffen.
Fotos:
Jörn Martens, Geodaten Stadt Osnabrück
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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