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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Viele Wohnungen auf wenig Raum
Zwischenüberschrift:
Stephanswerk baut in der Osnabrücker Johannisstraße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die Bauarbeiten für ein Wohn- und Bürohaus des Osnabrücker Stephanswerks in der Johannisstraße haben begonnen. Obwohl das Grundstück klein ist, entstehen dort 19 Wohnungen, erläutern die beiden Geschäftsführer, Carolin Lauhoff und Johannes Baune, im Gespräch mit unserer Redaktion.

Da, wo gegenüber der Johanniskirche einst ein marodes Eckhaus stand, wird jetzt nach mehreren Jahren Planungszeit gebaut. Das Stephanswerk hat das Grundstück von der Caritas gekauft und noch dazu ein paar Randflächen von der Stadt erstanden.

Vor einem Jahr führten Archäologen dort noch Grabungen durch, erst dann konnte das lange Zeit leer stehende Eckhaus abgerissen werden. Damit ist das Gebäude mit der Hausnummer 90 Geschichte, in dem unter anderem mal das soziale Kaufhaus Jonathans und Annas Laden″ und mal die Fahrradwerkstatt der Möwe untergebracht waren.

Nun entsteht dort ein Gebäude mit drei Etagen plus Staffelgeschoss, dessen Konzept Stephanswerk-Geschäftsführer Johannes Baune als zukunftsweisend für die Innenstadt″ bezeichnet. Etwa vier Millionen Euro steckt die Wohnungsbaugesellschaft des Bistums Osnabrück in das Projekt.

Das Erdgeschoss ist Büros vorbehalten. In der ersten und zweiten Etage entstehen jeweils acht kleine Apartments, deren Bewohner sich pro Etage eine große Gemeinschaftswohnküche mit Balkon teilen werden. Wir wollen möglichst viel Wohnraum schaffen und das nur 490 Quadratmeter große Grundstück effizient ausnutzen″, so Baune. Die 25 bis 30 Quadratmeter großen Appartments werden alle mit Bad und WC ausgestattet. Zielgruppe seien beispielsweise Schwesternschülerinnen beziehungsweise Krankenpfleger der benachbarten Kliniken, sprich des Marienhospitals und des Christlichen Kinderhospitals. Die Resonanz in den Kliniken war sehr groß″, so Johannes Baune.

Passend zu diesem Konzept sind im Garten überdachte Fahrradabstellplätze vorgesehen. Wir wollen die jungen Leute ansprechen, die mit Fahrrädern und dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs sind″, sagt Stephanswerk-Geschäftsführerin Carolin Lauhoff. Wenn nicht in der Innenstadt, wo sonst.″ Die trotzdem erforderlichen Stellplätze hat das Stephanswerk formal in den umliegenden Parkhäusern nachgewiesen.

Ganz oben im Staffelgeschoss entstehen drei herkömmliche Wohnungen mit je 60 bis 70 Quadratmetern Größe und Balkonen, so die beiden Geschäftsführer weiter. Zur Höhe der Mieten können sie noch nichts sagen. Dafür ist es noch zu früh″, sagt Johannes Baune. Wir müssen die Entwicklung der Baukosten abwarten.″ Die Vermarktung, sprich die Auswahl der Mieter, werde im Frühjahr 2021 stattfinden.

Die Truppenstärke auf der Baustelle sei wegen der Corona-Pandemie reduziert worden, und Hygienemaßnahmen wurden angepasst, erläutert Carolin Lauhoff. Baubesprechungen würden nach Möglichkeit per Videochat erledigt. Alle Baustellen laufen bei uns weiter″, betont Lauhoff.

Die Fertigstellung des Hauses in der Johannisstraße ist für Herbst 2021 geplant.

Bildtext:
Direkt gegenüber der Johanniskirche baut das bischöfliche Stephanswerk ein Wohn- und Geschäftshaus.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Sandra Dorn


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