User Online: 1 | Timeout: 13:48Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Aufregung um Straßen am Westerberg
Zwischenüberschrift:
Diskussion im Bürgerforum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Das Thema, über das sich die Bewohner des Westerbergs öffentlich am meisten aufregen, ist der Straßenverkehr. Sie haben im Bürgerforum mit dem Oberbürgermeister und der Verwaltung über den Durchgangsverkehr und die geplante Umgehungsstraße West diskutiert.

Seit zwei Jahren sind die Blumenthalstraße und die Offenbachstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Das hatte Konsequenzen für umliegende Straßen am Westerberg. Deshalb fordern Nachbarn, die Sperrung aufzuheben. Stadtplaner Franz Schürings erinnerte daran, dass die Sperrung 2009 nach langen Diskussionen″ beschlossen worden war, und das wie ein Anlieger noch wusste – „ parteiübergreifend″. Der Durchgangsverkehr hatte Zählungen nach knapp ein Fünftel des Gesamtverkehrs betragen. Das ist etwa für die Blumenthalstraße, die mit ihrem historischen Pflaster unter Denkmalschutz steht, unerwünscht″, erläuterte Schürings. Doch auch die Bismarckstraße besteht aus dem neuverlegten historischen Pflaster. Ein Anwohner sagte, dass jetzt auch dort der Verkehr abfließe. Das gelte ebenso für die Friedrichstraße, meinte ein weiterer Anwohner, der ebenfalls die Sperrung der Blumenthal- und Offenbachstraße für den Durchgangsverkehr fordert. Für Franz Schürings ist klar: Zwangsverkehr führt zu Umwegen. Der Verkehrsucht sich neue Wege.″ Erstellte eine neue Zählung in Aussicht – „ falls sich Hinweise ergeben, dass sich die Verkehre anders entwickelt haben″. Eine Anwohnerin meinte: Unsere Straßen sind eine verkappte Westumgehung.″ Das war die Überleitung zum nächsten Tagesordnungspunkt. Oberbürgermeister Boris Pistorius beschrieb die einerseits glückliche Entwicklung″ des Hochschulstandorts, die andererseits Verkehr nach sich ziehe. Daraus ergebe sich: Wir brauchen Konzepte zur Entlastung des Westerbergs.″ Für Boris Pistorius besteht kein Zweifel: Zusätzliche Verkehre können nicht über das bestehende Straßennetz abgewickelt werden.″ Auch angesichts der Entwicklung der Hochschule und des entstehenden Wissenschaftsparks an der Sedanstraße sei die geplante Entlastungsstraße West zwischen Hafen und Finkenhügel erforderlich nicht vierspurig, wie einst entworfen, sondern mit nur einer Spur pro Richtung und begrünten Lärmschutzwällen. Einige Besucher des Bürgerforums forderten ebenfalls den Bau der Westumgehung. Andere Anwohner sindgegen eine weitere Straße. Doch die Entscheidung darüber werden die Bürger treffen, die vielleicht während der kommenden Landtagswahl auch über die Straße am Westerberg entscheiden werden.
Autor:
Jann Weber


Anfang der Liste Ende der Liste