User Online: 1 | Timeout: 04:16Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Nahne fühlt sich abgehängt
Zwischenüberschrift:
Warum sich in der neuen Osnabrücker Ringbuslinie eine Delle befindet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die neue Ringbuslinie 10/ 20 führt fast rund um Osnabrück durch viele Stadtteile nur nicht durch den Südwesten Osnabrücks. Dort befindet sich eine Delle im Ring: Nahne, Sutthausen und Hellern sind von der Stadtrundfahrt ausgeschlossen. Der Nahner Bürgerverein ist davon nicht begeistert.

Annegret Gutendorf wollte es im Bürgerforum nun genau wissen: Warum wurde Nahne von der Bus-Ringlinie ausgeschlossen? Eine Bürgerbeteiligung wäre angebracht gewesen.″ Wigand Maethner von den Stadtwerken erläuterte, wie es zum dem Dreiviertelkreis″ gekommen ist. Beigetragen habe dazu, dass zwischen den südlichen Stadtteilen nicht so viele Quelle-Ziel-Beziehungen″ bestünden also wenige Schulstandorte, keine Krankenhäuser, keine größeren Freizeiteinrichtungen″.

Die Schwierigkeit bestehe aber in den vorhandenen Straßen zwischen den südlichen Stadtteilen. Sie seien kaum für Busse geeignet. Deshalb sei aus den Überlegungen für eine komplette Ringlinie, die auch den Süden umfassen würde, nichts geworden.

Welche waren das? Wie Maethner berichtete, hätte die eine Variante sehr innenstadtnah″ über die Parkstraße geführt. Die aber hätte demnach für die Anwohner in den südlichen Stadtteilen keine Zeitvorteile mit sich gebracht und wäre auch mit zusätzlichen Umstiegen verbunden gewesen.

Die andere Variante hätte über die Autobahn 30 geführt und damit einen größeren Bogen gemacht. Aber mit dem Stadtbus über die Autobahn...? Dann wären auf der Strecke keine Stehplätze erlaubt gewesen wären. Ein Störfaktor für den Busbetrieb sei auch, dass es auf Autobahnen unvermittelt zu längeren Staus kommen könne.

Die Fahrzeiten über die Autobahn wären nach Berechnungen der Stadtwerke kaum kürzer gewesen als im üblichen Busverkehr, zumal die Fahrzeuge zwischen den Auf- und Abfahrten auch Haltestellen in den Stadtteilen hätten anfahren müssen.

Maethner appellierte an die Anwohner: Wenn Sie eine Idee haben, wie man die Ringlinie weiterführen kann, dann melden Sie sich bitte.″

Er machte jedoch eine Einschränkung: Den Paradiesweg schließen wir mal aus.″ Offenbar kommt diese Straße nicht für eine Buslinie in Betracht, obwohl sie über die Autobahnbrücke zum Wulfter Turm eine Verbindung nach Sutthausen bieten würde. Ohnehin fühlen sich Anwohner auch entlang der Parallelstraßen bereits jetzt belastet, weil Autofahrer sie offenbar als Abkürzung zwischen den Stadtteilen nutzen.

Wie wäre es mit kleineren Bussen als Ergänzung? Annegret Gutendorf warf diese Frage auf. Doch Maethner erläuterte, die Stadtwerke könnten für die Fahrt durch bestimmte Stadtteile keine speziellen Busse einsetzen: Wir können ja nicht mittendrin das Fahrzeug wechseln.″

Bildtext:
Lücke im Südwesten der Stadt: Die Ringbuslinie führt nicht durch Nahne, Sutthausen und Hellern. Anlieger kritisieren diese Entscheidung.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Jann Weber


Anfang der Liste Ende der Liste